Bei der Arbeitssuche informieren sich Leute, die gerade arbeitslos oder auf der Suche nach einem anderen Job sind, oder die ihre Ausbildung bzw. ihr Studium beendet haben und in das Berufsleben einsteigen wollen, über aktuelle Stellenangebote auf dem Arbeitsmarkt. Heutzutage erfolgt die Suche in der Regel in Jobbörsen im Internet oder über Stellenanzeigen in Zeitungen.
Für manche Menschen ist der Beruf lediglich ein Mittel, den persönlichen Lebensstandard zu finanzieren, für andere wiederum ist er das absolute Zentrum ihrer Existenz. Egal, zu welcher der beiden Personengruppen man auch gehören mag, der Verlust der Arbeitsstelle ist immer ein schwerer Schlag. Menschen, die nach einer Kündigung nach einer neuen Beschäftigung suchen, werden als arbeitssuchend bezeichnet.
Offiziell wird der Begriff "arbeitssuchend" jedoch etwas anders ausgelegt. Die Bundesagentur für Arbeit stuft nur lediglich die Personen als Arbeitssuchende ein, die keine Leistungen wie zum Beispiel Arbeitslosengeld erhalten. Das sind zum Beispiel Arbeitnehmer, die bereits ihre Kündigung erhalten haben, aber erst nach Ablauf einer bestimmten Frist tatsächlich vor die Tür gesetzt werden.
Als arbeitslos gelten hingegen nur diejenigen Personen, die aktuell keiner Beschäftigung nachgehen und deshalb Sozialleistungen vom Amt beziehen.
Dank der schlechten Wirtschaftslage gestaltet sich die Arbeitssuche heute in vielen Branchen als besonders schwierig. Viele Unternehmen stellen nur noch Bewerber mit Spitzenzeugnissen ein, lehnen ältere Arbeitnehmer grundsätzlich ab und sperren sich gegen Externe. So ist es keine Seltenheit, dass eine Stelle zwar offen ausgeschrieben, aber am Ende doch mit dem Neffen des Vorstandsvorsitzenden besetzt wird. Kontakte und Beziehungen sind daher bei der Arbeitssuche das A und O.
Wer bei der Agentur für Arbeit als arbeitssuchend gemeldet ist, bekommt von seinem Sachbearbeiter regelmäßig verschiedene Stellenangebote zugesandt. Um schnell einen neuen Job zu finden, ist aber auch Eigeninitiative gefragt. So lohnt sich beispielsweise der Blick in eine der großen Tageszeitungen. Hier findet man meist eine Stellenbörse, die sich über mehrere Seiten hinweg erstreckt.
Auch das Internet bietet einige gute Möglichkeiten, um wieder zurück in den Beruf zu finden. Allerdings sollte man hierbei darauf achten, dass die Annoncen seriös und noch aktuell sind.
Findet man nicht auf Anhieb etwas, so sollte man die freie Zeit nutzen, um Zusatzqualifikationen zu erwerben und sich fortzubilden. So gibt es keine Lücken im Lebenslauf und man hat bei der nächsten Bewerbung gleich viel bessere Chancen tatsächlich eingestellt zu werden.
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