3. März 2010
Das Winterwandern ist eine Wintersportart, die sich zunehmender Beliebtheit erfreut. Sie liegt bei Jung und Alt sehr stark im Trend. Dabei umfasst das Winterwandern nicht nur Wanderungen zu Fuß, sondern kann auch Skitouren, Langlauftouren und Schneeschuhwanderungen beinhalten. Wann es sinnvoll ist, sich für das Winterwandern einen professionellen und geländekundigen Bergführer hinzu zu ziehen, und was seine Aufgaben sind, das erfahren Sie hier.
Das Winterwandern kann auf winterlichen Waldwegen und gut ausgeschilderten und planbaren Routen stattfinden. Solange es nicht im alpinen Gelände durchgeführt wird, ist es sicher nicht notwendig, einen Bergführer als Begleitung zu engagieren. Jedoch kann es sich im Winter durchaus lohnen, sich auch im unkritischen Gelände einer geführten Tour anzuschließen. Besonders bei hohem Schnee ist die Orientierung nicht immer ganz so einfach, und manchmal sind Wegmarken auch einfach eingeschneit. Ein ortskundiger Wanderführer kennt die Strecke, und so können Sie unnötigen Stress vermeiden.
Bei einer Winterwander-Tour im alpinen oder halbalpinen Gelände sollten Sie sich auf jeden Fall auf die Kompetenzen eines Bergführers verlassen. Selbst normale Wanderwege in den Bergen, die im Sommer keine besonderen Anforderungen an den Wanderer stellen, können bei Schneefall zu anspruchsvollen und gefährlichen Herausforderungen werden. Unterschätzen Sie den Schnee und die schnellen Witterungsumschwünge niemals. Im Schnee kommen Sie wesentlich langsamer voran, eine Wanderung benötigt also erheblich mehr Zeit.
Der Bergführer kann die Gefahren auf der Strecke gut einschätzen. Er kennt die Witterungsbedingungen, kann Wetterumschwünge erkennen und einschätzen. Er weiß genau, wann ein Gelände begehbar ist, und wann man es lieber meiden sollte. Der Bergführer schätzt die Gefahr der Lawinenbildung ein und achtet vorausschauend auf mögliche Schneebrettbildung. So kann er seinen Wanderern auch zusätzliche Sicherungshilfen wie das Gehen am Seil anbieten.
Ist man mit dem Bergführer unterwegs, so muss man bereit sein, seine Anweisungen widerspruchslos zu befolgen. Natürlich wird er keine willkürlichen Vorgaben geben, sondern seine Entscheidungen auch begründen können. Er ist in der Lage, mögliche Gefahren richtig einzuschätzen, und wird die Tour über sichere Wege führen oder notfalls vorzeitig abbrechen. Ist er der Meinung, dass in einer Hütte Schutz gesucht werden soll, so müssen die Teilnehmer seinen Weisungen folgen.
Der Bergführer kennt aber auch die schönsten Strecken und Aussichtspunkte auf der Tour und wird den Ausflug für alle Teilnehmer zu einem unvergesslichen Erlebnis machen.
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