3. März 2010
Möchten Sie mit dem Winterwandern beginnen? Dann ist es besonders wichtig, dass Sie sich eine gute Ausrüstung zulegen. Denn mit unzureichendem Material werden Sie bald nass und unterkühlt sein, und Ihrer Wanderung wenig Spaß abgewinnen können. Worauf Sie bei Ihrer Ausrüstung achten sollten, das sagen wir Ihnen gerne.
Bevor Sie sich ins Gelände wagen, sollten Sie sich ein Paar richtig guter und moderner Schneeschuhe zulegen. Diese sind gerade in den letzten Jahren wieder in Mode gekommen, und ihre Technik ist inzwischen sehr stark ausgefeilt und verfeinert. Kennt man noch die geflochtenen, breiten Treter aus dem Bergbauernmuseum, so wird man über die modernen Ausführungen umso mehr erstaunt sein.
Schneeschuhe haben im wesentlichen die Aufgabe, das Körpergewicht des Wanderers auf eine größere Auflagefläche zu verteilen, um das Einsinken in den Schnee zu verhindern. Deshalb wurden früher einfach tellerartige Geflechte unter die Schuhe geschnallt. Heute sind Schneeschuhe mit modernen Bindungen ausgestattet. Diese Bindungen erlauben ein Abheben der Ferse bei gleichzeitigem Dahinschlurfen auf der Auflagefläche. Die Schneeschuhe sind also in Wirklichkeit Schneegleiter, ein Anheben des Fußes ist nur noch bedingt notwendig, wodurch Kräfte gespart werden. Diese Technik ist in etwa der des Skilanglaufs vergleichbar, nur dass Schneeschuhe eben sehr breit und sehr kurz sind. Auf ihrer Unterseite besitzen sie meist zwei Reihen scharfer Eiszähne, die nach hinten gebogen sind. Sie sorgen für Halt auf rutschigem oder vereistem Untergrund, stören jedoch die Vorwärtsbewegung nicht.
Doch nicht nur die Schneeschuhe allein entscheiden über Spaß oder Frust beim Winterwandern. Auch die Kleidung spielt eine erhebliche Rolle. Wählen Sie deshalb leichte aber gut isolierende Funktionskleidung, die möglichst viel Bewegungsfreiheit lässt. Die Funktionsfasern transportieren die Feuchtigkeit vom Körper weg auf die Außenseite der Kleidung, verhindern aber gleichzeitig ein Durchnässen bei Schnee oder Regen. Spezielle Windstopper schützen auch vor dem Auskühlen durch starke Winde. Tragen sie nicht nur entsprechende Unterwäsche, Shirts und Jacken, sondern auch die geeigneten Hosen. Selbst eine Thermohose aus dem Wintersportbereich ist besser als eine Jeans. Denn Jeans werden schnell nass und trocknen dann nicht mehr ab. Wasser abweisende Stulpen sorgen dafür, dass kein Schnee unter die Hosenbeine gelangen kann. Tragen Sie bei kalten Temperaturen zusätzlich noch eine lange Funktionsunterziehhose.
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