17. März 2010
Skikurse können in vielen unterschiedlichen Formen gebucht werden. Am häufigsten sind dabei die Gruppenskikurse, jedoch auch Privatskikurse sind häufig anzutreffen. Hier wird ein Skilehrer von einer oder zwei Personen gebucht. Da Privatskikurse sehr kostspielig sind, weichen die meisten Skischüler auf den Gruppenunterricht aus. Doch wie viele Personen sollte eine solche Gruppe umfassen, damit der Unterricht reibungslos abläuft?
Nicht immer ist es so, dass eine niedrigere Teilnehmerzahl einen höheren Lerneffekt garantiert. Im Gegenteil: Viele Skischüler fühlen sich in einer größeren Gruppe am wohlsten und brauchen die Gruppendynamik, um sich richtig motivieren zu können. Der direkte Vergleich mit den anderen Gruppenteilnehmern spornt sie zu mehr Leistung an. Hinzu kommt vielerorts noch ein Konditionsproblem: Je größer die Gruppe ist, desto mehr Pausen müssen zwangsläufig gemacht werden. Der einzelne Schüler kommt weniger oft an die Reihe und hat so mehr Zeit zum Ausruhen. Für viele Skischüler ist dies ein Vorteil. Für sehr gute Fahrer jedoch kann dieser Umstand auch zum Nachteil werden.
Idealerweise umfasst die Gruppe eines Skikurse fünf bis acht Personen. So ist der Spaß in der Gruppe gewährleistet, und die Teilnehmer bleiben für den Skilehrer auch noch überschaubar. Ein wesentlicher Faktor bei der Bestimmung der Gruppengröße ist auch die Homogenität der Gruppe. Befinden sich alle Schüler auf einem vergleichbaren Leistungsstand, so kann die Gruppe ruhig auch größer sein, denn dann wird sie ohne umfangreiche Steuerungsversuche durch den Skilehrer ganz automatisch funktionieren. Ein individuelles Eingehen auf einzelne Schüler ist meist immer dann erforderlich, wenn diese sich deutlich über oder unter dem durchschnittlichen Niveau der Gruppe befinden. Dies ist auch der Grund, warum im Verlauf eines Skikurses einzelne Schüler immer wieder umgruppiert werden können.
Besonders in Familienskigebieten sind häufig Skilehrer zu sehen, die einen ganzen Pulk kleiner Kinder hinter sich her ziehen. Häufig sind es zehn und mehr Kinder in einer Gruppe. Eine solche Gruppengröße ist nur wenig empfehlenswert. Leider ist sie jedoch besonders in der Ferienzeit oft durch die vorhandene Infrastruktur bedingt. Eine Voranmeldung zum Skikurs ist in den meisten Skigebieten nicht erforderlich, und so ist die Anzahl der zu betreuenden Kinder von Jahr zu Jahr nur schwer planbar. Gerade in Ferienzeiten herrscht auch oft ein akuter Mangel an Skilehrern.
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