8. März 2010
Haben Sie einen ordentlichen Muskelkater von der Skigymnastik? Dann freuen Sie sich doch einfach: Sie haben etwas geleistet, und Ihren Körper und Ihre Gesundheit auf Vordermann gebracht. Dafür ist der Muskelkater ein Zeichen. Wie Sie ihn trotzdem schnell wieder los werden können, dazu geben wir Ihnen gerne ein paar Tipps.
Natürlich wäre es auch nicht schlecht, wenn sich der Muskelkater gleich von vorn herein vermeiden ließe. Das ist kein frommer Wunsch, sondern in der Tat möglich. Denn Muskelkater entsteht durch Laktatablagerungen, die sich an den Muskelfasern ansetzen und bei Bewegung schmerzen. Dieses Laktat entsteht durch eine Sauerstoff-Unterversorgung. Damit ein Muskel seine Arbeit verrichten kann, benötigt er den lebenswichtigen Sauerstoff. In dem Moment, in dem der Muskel längerfristig überlastet wird, erhält er zu wenig Sauerstoff, und beginnt mit der Laktatbildung.
Trainieren Sie also lieber vernünftig und entsprechend Ihrer Möglichkeiten, dann bekommen Sie nur wenig oder gar keinen Muskelkater. Steigern Sie Ihre Trainingsintensität langsam, und der Körper wird zunehmend leistungsfähiger. Um Muskelkater vorzubeugen, kann es hilfreich sein, einem harten Training noch ein paar Übungen im aeroben Bereich anzuschließen. Hören Sie nicht abrupt mit dem Training auf, sondern lassen Sie es so langsam auslaufen, wie Sie es begonnen haben.
Denn zu Beginn eines jeden Trainings sollte eine Aufwärmphase stehen, so wie am Ende eine Beruhigungsphase (cool down). So bleibt der Stoffwechsel im Körper auf sanfte Weise gewahrt, und es entsteht weniger Laktat und somit auch weniger Muskelkater. Eine heiße Dusche oder ein Entspannungsbad nach dem Training helfen, die Körperfunktionen aktiv zu halten. Durch die Stimulation findet ein erhöhter Stoffwechsel statt, der die Laktatmoleküle im Körper verteilt und abbaut.
Bemerken Sie dagegen Ihren Muskelkater erst am nächsten Tag, dann kann Ihnen eigentlich nur noch sanfte Bewegung helfen. Je nach Stärke des Muskelkaters sollten Sie von einem erneuten Training einfach ganz absehen. Einen sehr leichten Muskelkater jedoch kann man sanft mit einer stark reduzierten Trainingseinheit bekämpfen. Bringen Sie Ihren Kreislauf in Schwung, zum Beispiel durch Walking oder einen Spaziergang. So aktivieren Sie den Abbau der Laktatmoleküle.
Tritt der Muskelkater in einer sehr schweren Form auf, so können Sie ihn auch mit Hilfe durchblutungsfördernder Salben und Substanzen lindern. Oder sie warten ganz einfach, bis er von selbst wieder verschwindet.
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