15. April 2010
Eignet sich das Nordic Cruising auch als Rehabilitationsmaßnahme nach Unfällen oder Erkrankungen? Diese Frage können wir guten Gewissens bejahen. Warum und für wen das Nordic Cruising sich besonders gut eignet, und was Sie dabei beachten sollten, das erklären wir Ihnen gerne.
Nordic Cruising erfordert keine körperliche Betätigung bis an die eigenen Leistungsgrenzen. Im Gegenteil: Es ist eine sehr sanfte und schonende Sporart, die beinahe schon in den Bereich der Wellness fällt. So kann das Nordic Cruising guten Gewissens als die sanfte Form des Skilanglaufs betrachtet und betrieben werden. Die Gelenke werden geschont und das Herz-Kreislaufsystem wird angeregt, aber nicht übermäßig belastet.
Deshalb ist Nordic Cruising auch eine ideale Möglichkeit, sich während der Rehabilitationszeit körperlich an der frischen Luft zu betätigen. Sinnvoll und wichtig ist es jedoch, dass Patienten sich vorher von ihrem Arzt über die jeweiligen persönlichen Möglichkeiten informieren und beraten lassen.
Wer zum Beispiel einen Knochenbruch regeneriert und Arm oder Bein noch nicht voll belasten darf, der kann beim Nordic Cruising sehr gut etwas für die eigene Gesundheit zu tun. Empfehlenswert ist es hier, die ersten Touren möglichst kurz zu halten oder geeignete Umkehrpunkte einzubauen. So kann der Patient mit etwas Kenntnis des eigenen Körpers gut entscheiden, wie viel er sich zumuten kann oder auch nicht. Auch zur Mobilisierung der Gelenke oder der Muskulatur zum Beispiel nach bestimmten Knie-Operationen kann Nordic Cruising sehr gut geeignet sein.
Viele Menschen lernen Nordic Cruising auch während des Aufenthalts in der Reha-Klinik kennen, wenn sie sich von Erkrankungen und Operationen des Herz-Kreislauf-Systems erholen und regenerieren. Gerade bei Herzpatienten, die noch über eine gute Konstitution und Belastbarkeit verfügen, kann das Nordic Cruising eine ideale Methode sein, den Körper sanft zu fordern und die Herz-Kreislauftätigkeit auf gesunde und schonende Weise anzuregen.
Patienten in der Rehabilitation sollten aber in jeden Fall den Anweisungen und Raschlägen ihres Arztes folgen. Unter Umständen kann es auch sinnvoll sein, die tatsächliche Anstrengung mit einem Pulsmesser zu kontrollieren. Ideal ist es immer, wenn Patienten sich nicht allein, sondern in Begleitung zum Nordic Cruising aufmachen. Ein Begleiter kann - wenn Not am Mann ist - unterstützend eingreifen oder auch schnell Hilfe holen, sollte sich der Patient doch einmal übernehmen.
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