Das Freestyle-Skiing wurde bis in die 90er Jahre als "Trickskifahren" bezeichnet. Dieser Skisport besteht aus fünf Disziplinen, die auf Buckelpisten, in Sprüngen, auf der Halfpipe oder in einem Parcours durchgeführt werden. Mittlerweile gehört das Freestyle-Skiing zum Teil den Olympischen Winterspielen an. Weltmeisterschaften dieser Sportart werden seit 1986 ausgetragen.
Das Freestyle-Skiing ist eine Diszplin des Wintersports, die sich aus dem Trickski-Fahren entwickelt hat. Die ursprüngliche Bezeichnung ist heute jedoch nicht mehr üblich.
Wie die wörtliche Übersetzung schon sagt - "Freestyle" bedeutet "Freistil" - sind hier nur vergleichsweise wenige Regeln vorgeschrieben. Vieles liegt im Ermessen des Athleten. So dürfen die Athleten auch bei den offiziellen Rennen die Bestandteile ihrer Vorführungen aus einem großen Katalog an Möglichkeiten weitgehend frei wählen. Um dennoch eine Vergleichbarkeit der einzelnen Darbietungen zu erzielen, ist das Freesyle-Skiing in verschiedene Bereiche eingeteilt.
So umfasst das Freestyle Skiing fünf unterschiedliche Disziplinen, bei denen es vorwiegend um Geschicklichkeit und Akrobatik geht. Die Athleten fahren durch Buckelpisten, springen von Sprungschanzen ab und drehen Figuren in der Luft - die so genannten Aerials - oder nutzen die Halfpipe für den Anlauf zu ihren Darbietungen. Auch das Crossfahren in einem abgesteckten und vorgeschriebenen Parcours gehört zu den Grunddisziplinen des Freestyle-Skiing. Hierbei geht es jedoch weniger um Akrobatik als um Geschwindigkeit.
Die Disziplinen des Freestyle-Skiing werden auf Alpinski gefahren, jedoch sind diese Ski in der Abmessung häufig sehr viel kürzer als die üblichen Rennski. Die FIS, der Internationale Skiverband, organisiert seit 1980 den Weltcup des Freestyle-Skiing. In einigen Teilbereichen ist Freestyle-Skiing seit 1992 auch eine Olympische Disziplin.
Wichtige Formen des Freestyle-Skiings sind die Aerials. Dabei handelt es sich um fliegend ausgeführte Kunststücke, die nach dem Absprung von einer Schanze ausgeführt werden, so wie Saltos, Grätschen und Drehungen, die teilweise miteinander kombiniert werden.
In der Buckelpiste werden die Moguls gefahren, bei denen sowohl die Geschwindigkeit als auch die Technik zählt. Ebenfalls mit Anlauf werden die Sprünge und Manöver gefahren, die in der Halfpipe gezeigt werden. Die Großschanze, von der die spektakulärsten Sprünge möglich sind, gilt als die Königsdisziplin des Freestyle-Skiings, während der Begriff Slopestyle das Durchfahren eines Parcours bezeichnet.
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