6. Januar 2010
Haben Sie schon einmal von Airboarding gehört? Diese neue Form des Wintersports - oder sollte man es besser Winterspaß nennen? - wurden wie so viele Trendsportarten in den USA entwickelt. Beim Airboarding legt man sich bäuchlings auf das Sportgerät, um in großer Geschwindigkeit zu Tal zu sausen. Doch kann das nicht auch sehr verletzungsintensiv sein? Wie Sie sich beim Airboarding mit der richtigen Ausrüstung perfekt schützen, dazu geben wir Ihnen hier gerne ein paar gute Tipps:
Zum Airboarding empfiehlt sich dieselbe Kleidung wie zum Snowboarden Weite, bequeme Kleidungsstücke ermöglichen eine optimale Bewegungsfreiheit und engen nicht ein. So können Sie schnell reagieren und werden nicht durch Ihre Kleidung behindert. Zudem ist die Snowboard-Kleidung meist so ausgelegt, dass Arm- und Beinabschlüsse eng anliegen. So kann kein Schnee in die Kleidung eindringen. Auch unter den Jacken sind solche Schneestopper versteckt. Da Sie beim Airboarding garantiert viel Schneekontakt haben, ist die Snowboardkleidung wirklich ideal.
Schützen sollten Sie vor allem Ihren Kopf. Tragen Sie zum Airboarding einen Helm. Hier reicht es nicht unbedingt aus, einen leichten Snowboard- oder gar Fahrradhelm zu tragen. Wir empfehlen einen guten Skihelm, möglichst mit Integralfunktion. Diese Helme sind - wie Motorradhelme - unter dem Kinn geschlossen. Da das Kinn aber der Punkt Ihres Kopfes ist, der beim regulären Fahren dem Boden am nächsten ist, besteht hier auch eine hohe Verletzungsgefahr. Der Integralhelm schützt auch Ihre Zähne. Die neueste Entwicklung von Helmen speziell fürs Airboarding zeigt auch Helme mit frontaler Vergitterung, wie man sie vom Eishockey her kennt. So können bei einem Aufprall keine großen Gegenstände das Gesicht treffen.
Zusätzlich sollten Sie sich beim Airboarding noch mit diversen Protektoren schützen. Protektoren für Handgelenke, Ellbogen und Knie sind obligatorisch, und können auch aus dem Bestand des Bladens und Skatens übernommen werden. Den Rücken schützen Sie am besten mit speziellen Rückenprotektoren, wie man sie vom Motorradfahren her kennt.
Als Airboardinganfänger sollten Sie dringend einen Kurs belegen, um die richtige und sichere Fahrweise von einem Profi zu erlernen. Im Rahmen eines solchen Kurses erfahren Sie auch alles Wissenswerte über eine gute Ausrüstung und können diese für die Dauer des Kurses beim Veranstalter leihen.
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