4. Januar 2010
Liebäugeln Sie damit, einmal die neue Trendsportart Airboarding auszuprobieren? Möchten Sie vorab etwas über die Grundtechniken erfahren, damit Sie das neue Sportgerät möglichst schnell und sicher beherrschen? Dann müssen wir Sie herb enttäuschen: Denn beim Airboarding gibt es keine Grundtechniken.
Doch genau das ist auch das Schöne an dieser trendigen Sportart, denn auch der absolute Laie kann innerhalb kürzester Zeit erlernen, wie er das Airboard zu bedienen und zu steuern hat. So sind erste Fahrerfolge und Fahrerlebnisse schon innerhalb weniger Übungssminuten oder -stunden zu erzielen.
Denn das Airboard wird ausschließlich über die Gewichtsverlagerung gesteuert. Wer Geschick und Mut hat, wird es sehr schnell fahren können. Ähnlich wie beim Schlittenfahren erfolgt die Steuerung meist sogar ganz intuitiv, indem man sich in Kurven automatisch auf die richtige Seite legt. Natürlich sollte man dies zu Anfang vorsichtig tun, bis man ein gutes Gefühl für das Sportgerät entwickelt hat. Eine Übersteuerung kann schnell zum Sturz führen. Stürze laufen in der Regel jedoch glimpflich ab und tragen meist eher zur Unterhaltung bei.
Um das Airboard zu bremsen, dreht man es einfach auf eine Seite. Die Breitseite rutscht weniger gut und die Fahrt wird dadurch unterbrochen. Üben Sie also, bevor Sie sich auf befahrene Pisten wagen, erst einmal gründlich den Bremsvorgang, bis Sie ihn sicher beherrschen. Meiden Sie dann nach Möglichkeit auch harte, fest stehende Hindernisse. Bäume und Zäune befinden sich ja meist eher am Rand der Piste, also nutzen Sie besser die mittlere Fahrrinne für Ihre ersten Ausflüge.
Schauen Sie sich die Piste vor der Abfahrt genau an und wählen Sie einen Weg, der von anderen Wintersportlern eher weniger befahren wird. So lassen sich Zusammenstöße ebenfalls gut vermeiden. Versuchen Sie zu Beginn, Ihre Geschwindigkeit gut zu kontrollieren. Bremsen Sie besser häufig ab, damit Sie nicht zu schnell werden. Denn eine überhöhte Geschwindigkeit kann schnell dazu führen, dass Sie die Kontrolle über das Airboard verlieren.
Tasten Sie sich langsam und mit Gefühl an die Technik heran, dann werden Sie mit der aktiven Gewichtsverlagerung keine Probleme haben. Der direkte Kontakt zum Untergrund macht dies jedoch viel einfacher, als es zum Beispiel auf Skiern oder auf dem Snowboard der Fall ist.
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