Wave, Freemove, Freeride – auf den ersten Blick eine simple Aneinanderreihung von englischen Begriffen, doch in Wahrheit Fachbegriffe aus der Welt des Windsurfens.
Ziel bei dieser immer beliebteren Sportart ist ein entspanntes Gleiten auf dem Wasser, welches durch die richtige Schulung – sowohl theoretisch als auch praktisch – und einigem Üben erreicht werden kann. Die passende Surfschule oder gar ein Surfcamp ist somit eine wichtige Voraussetzung und sollte, egal ob in der Heimat oder im Ausland, zuvor gründlich recherchiert werden. Der gute Draht zum Surflehrer sollte vorhanden sein; ebenso verlieren sich in zu großen Gruppen schnell die einzelnen Fehler in der Masse, so dass nicht auf jeden Teilnehmer in ausreichendem Maße eingegangen werden kann.
Natürlich kann, gerade wenn bereits Erfahrung mit Wassersportarten besteht und das Material verfügbar ist, auf eigene Faust trainiert werden. Dies ist auf der einen Seite günstiger als eine Surfschule, beherbergt allerdings auch die Gefahr, dass sich bei den Bewegungsabläufen Fehler einschleichen können, die das ersehnte Ergebnis verhindern.
Ob jedoch Unterricht bei einem ausgebildeten Wellenreiter oder autodidaktisches Training, wie bei fast jeder Sportart sollte man sich zuvor mit der Theorie auseinandersetzen. Es gibt zudem unzählige Bücher, Magazine und Bildmaterialien, die einen Einstieg noch unterstützen können.
Ehe es auf das Wasser geht, muss sich um Surfanzüge und Boards gekümmert werden. Für den Anfang hat sich bewiesen, dass ein breiteres Board am besten geeignet ist, da das Aufrichten auf dem Wasser so leichter fällt. Die Längen variieren; hier gilt die Faustformel, dass das Board ungefähr 50 Zentimeter länger sein sollte als der eigene Körper. Breite und Volumen richten sich nach dem Körpergewicht. Wer sich noch nicht sicher ist, den richtigen Sport gefunden zu haben, kann sich ein Board auch leihen.
Die Auswahl des Surfanzugs, auch Wetsuit genannt, richtet sich nach der Wasser- und Lufttemperatur. Bei kälterer Witterung kann dieser Anzug durch Schuhe, Handschuhe und Hauben komplettiert werden.
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