Wellenreiten

Surfen mit Wellenantrieb auf einem Surfbrett

Beim Wellenreiten, dem eigentlichen Surfen, läßt sich der Surfer vom Antrieb einer Welle über das Wasser tragen. Dabei wird ein spezielles Surfbrett (Longboard oder Shortboard) verwendet, das drei Finnen besitzt und kleiner als beim Windsurfen ist.

Mann in Neoprenanzug auf weißem Surfbord in einer blauen Welle
Surf © spot-shot - www.fotolia.de

Der Begriff Wellenreiten bezeichnet das Surfen mit einem Surfbrett. Dies ist zu unterscheiden von den anderen Surfsportarten Windsurfen und Wakeboarding.

Ausrüstung

Zum Surfen selbst braucht man nur

  • das Surfbrett und
  • gegebenenfalls einen Surfanzug.

Dieser Neoprenanzug soll vor allem einen Schutz gegen den Verlust von Körperwärme sein. Außerdem ist das sogenannte

  • Leash

am Brett befestigt. Diese Schnur befestigt der Surfer an seinem Fuß. Bei einem Fall vom Brett kann er so sein Brett schnell wiederfinden und es geht nicht verloren. Zum Transport des Brettes wird eine Kunststoffhülle benutzt, die das Brett vor Beschädigungen schützen soll.

Um einen möglichst festen Stand auf dem Brett zu haben, wird spezielles

  • Surfwachs

verwendet, der auf das Brett aufgetragen wird. Auch sollte eine

benutzt werden, damit die nackte Haut möglichst gut vor den schädlichen UV-Strahlen geschützt ist.

Surfen lernen - worauf kommt es an?

Wer das Surfen erlernen möchte, kann es sich von erfahrenen Surfern beibringen lassen oder Surfkurse wahrnehmen. Es gilt Verhaltensweisen und Regeln zu erlernen, die sich vor allem auf den Kontakt mit anderen Surfern beziehen. Außerdem muss verstanden werden, wie man mit den Wellen und deren großer Kraft zurecht kommen und auf ihnen surfen kann.

Der Surfer paddelt auf dem Bauch zu einer Welle, die sich gerade aufbaut oder lässt sich von einer anrollenden Welle mitnehmen. Er versucht sich so lange auf dem Kamm der Welle zu halten bis diese bricht. Der Surfer muss ein kleines Stück vor der Welle schwimmen, um nicht überrollt zu werden. Bei großen Wellen ist es für geübte Surfer möglich, in den Tunnel zu surfen, der sich im Moment des Brechens für einige Sekunden ergibt.

Ursprung

Das Surfen wurde vor einigen Jahrtausenden in Polynesien erfunden. Die Europäer kamen erstmals 1778 durch den britischen Entdecker James Cook in Kontakt mit dem Surfen, das von den Ureinwohnern dort als Nationalsport betrieben wurde. Diese Begegnung fand auf Hawaii statt, das bis heute das Traumziel eines jeden Surfers ist.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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