Wakeboarding

Wasserski auf einem Board

Wakeboarding lässt sich wohl am einfachsten als Wasserski mit einem Skateboard erklären, wobei das sogenannte Wakeboard etwas größere Maße als ein Skateboard besitzt. Besonders interessant sind beim Wakeboarding vor allem die verschiedenen Sprungarten.

Junger sportlicher Mann beim Wakeboarding auf dem See
wakeboarding on the lake © Galina Barskaya - www.fotolia.de

Wakeboarding ist eine gelungene Mischung aus Skateboarden und Wasserski und zählt zu den Wassersportarten.

Merkmale und Anschnallen des Wakeboards

Das Sportgerät ist ein Brett von der Größe etwa zwischen einem Skateboard und einem Snowboard, auf das der Sportler mit den Füßen festgeschnallt wird. Dazu stellt er sich entweder barfuß in eine Riemenbindung mit sehr breiten Riemen, oder in eigens für die Füße konstruierte Halterungen in Stiefelform.

Das Prinzip des Wakeboardings

Ähnlich wie beim Wasserskifahren wird der Boarder von einem Boot oder einer Seilwinde gezogen. Dabei steht er mit beiden Füßen parallel auf dem Brett, und zwar seitlich zur Fahrtrichtung. Seinen Namen erhält das Wakeboarden von der künstlich erzeugten Welle des schleppenden Motorboots, die dem Wakeboarder als Absprungrampe dient.

Mit dem Boot wird der Boarder schneller gezogen als von der Seilbahn. Er erreicht hier eine Geschwindigkeit von 35 bis 39 km/h, während der Seilzug nur etwa auf 30 bis 32 km/h beschleunigt.

Sprünge und Drehungen

Wakeboarden findet jedoch nicht nur im flachen Wasser statt, sondern wird auch über Rampen gesprungen. Dabei fährt das Zugboot knapp am Hindernis vorbei, während der Boarder einen größeren Kreis beschreibt, und über eine Rampe aufs Hindernis hinauf gezogen wird.

Spektakuläre Sprünge und Drehungen lassen sich aus der Beschleunigung heraus immer wieder neu erfinden. Zu diesen zählen beispielsweise

  • Bunny Hop und und Bunny Hop 180
  • Surface 180 und 360
  • Sideslide und
  • Backscratcher.

Herkunft und Entwicklung

Das Wakeboarden entstand in den 1990er Jahren und wurde von Beachsurfern entwickelt. Bei ungünstigen Wellenverhältnissen wurden zum Spaß und zuerst mehr aus Langeweile Motorboote zum Ziehen eingesetzt. Mittlerweile ist Wakeboarden eine anerkannte Sportart mit eigenen Weltmeistersschaften und bei den Wold Games etabliert.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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