29. Juli 2010
Das mittlerweile in den USA sehr populäre, in Europa aber noch nicht allzu weit verbreitete Unterwasserrugby zählt zu den Wassersportarten, nimmt hier aber eine Ausnahmestellung ein. Denn wir nur bei wenigen Wassersportarten wird hier im dreidimensionalen Raum gespielt. Auch die Wassertiefe wird während des Spiels weitläufig und immer wieder ausgenutzt, während andere Wassersportarten sich eher an der Oberfläche (zum Beispiel Wasserball) oder auf dem Boden des Schwimmbeckens (zum Beispiel Unterwasserhockey) abspielen.
Das Unterwasserrugby zählt zu den Mannschaftssportarten. Es finden hier also keine Einzelkämpfe einzelner Athleten statt, sondern der Einsatz eines jeden Spielers dient unbedingt dem Wohl der Mannschaft. Übrigens: Wer Rugby kennt und meint, nun die Spielvarianten und Regeln für das Unterwasserrugby ableiten zu können, der irrt.
Alle Spieler verfügen über eine identische Ausrüstung. Die Luftzufuhr bei den Tauchgängen erfolgt über einen mechanischen Schnorchel, wie er vom Schnorcheltauchen bekannt ist. Das heißt, die Spieler müssen nach eigenem Ermessen immer wieder bis kurz unter die Wasseroberfläche auftauchen, um Luft zu holen. Der Schnorchel wird mit der Tauchermaske am Kopf befestigt. Vielfach sind großflächigere Tauchermasken im Einsatz, die zugleich einen guten Gesichtsschutz bieten, und die Sportler vor Verletzungen schützen.
Den nötigen Vortrieb beim Schwimmen erhalten die Sportler durch die Verwendung von Flossen. Richtig eingesetzt, kann mit Flossen eine sehr hohe Schwimmgeschwindigkeit erzielt werden. Auch das Abtauchen wird durch die Nutzung von Flossen wesentlich erleichtert. Der parallele Beinschlag beim Flossenschwimmen benötigt wesentlich weniger Platz als ein herkömmlicher Brustbeinschlag. Zusammenstöße mit den Füßen und Beinen anderer Teilnehmer werden so minimiert.
Als Kennzeichnung der Mannschaftszugehörigkeit und auch als Kopf- und Ohrenschutz tragen die Spieler blaue oder weiße Badekappen, die mit denen des Wasserball identisch sind. Die Badehauben verfügen über schützende Ohrenklappen und tragen auch die Spielernummer. Zusätzlich werden die Spieler der beiden Mannschaften mit blau-schwarzer und weißer Badebekleidung gekennzeichnet. Seit einigen Jahren tragen die Spieler zusätzlich noch Armbänder in den Mannschaftsfarben.
In den USA gibt es nur eine Handvoll UWR Mannschaften, in Europa ist der Sport sehr verbreitet.
Ich würde sagen, dass der Sport eher in den USA noch nicht so sehr verbreitet ist wie in Europa. Wo es übrigens seinen Ursprung in den 60er Ja...
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11.11.11 | |
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21.07.11 | |
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