28. Juli 2010
Das Unterwasserhockey zählt zu den Wassersportarten, wurde aber aus dem herkömmlichen Feldhockey entwickelt. So sind auch die gängigen Regeln des Feldhockey ins Unterwasserhockey übernommen. Sie müssen zum Teil dem Element Wasser angepasst werden, das die Bewegungen und Bewegungsabläufe verlangsamt, dennoch kann man sich bei ihrer Auslegung an den Regeln des Feldhockey orientieren und diese wiederfinden.. Zum Teil fließen auch Regeln aus dem Wasserball in das Regelwerk des Unterwasserhockey mit ein.
Eine der elementarsten Regeln beim Unterwasserhockey ist es, dass der Sport komplett körperlos abzulaufen hat. Das heißt, Körperkontakt mit einem gegnerischen Spieler ist nicht nur nicht erwünscht, sondern wird mit Strafe belegt. Diese Regel dient nicht nur einem fairen Spielverlauf, sondern auch der Sicherung der einzelnen Spieler. Jeder Spieler soll selbst bestimmen können, wann er auftauchen und Luft holen möchte, ohne dabei möglicherweise gerade bei einem Zweikampf von einem gegnerischen Spieler gehindert und so in Bedrängnis gebracht zu werden. Doch nicht nur der Körperkontakt an sich ist auf diese Weise untersagt, sondern auch das generelle Behindern eines anderen Spielers.
Wird der Puck gespielt, so darf dies nur mit dem Schläger erfolgen. Es ist verboten, den Puck durch Schieben oder Werfen mit Hand, Arm, Bein oder Körper von der Stelle zu bewegen. Auch diese Regel kann unter gesundheitssichernden Aspekten ausgelegt werden. Wenn der Puck nur mit dem Schläger gespielt werden darf, so können keine in der Bewegung engagierten Gliedmaßen eines gegnerischen oder eigenen Spielers versehentlich beim Schlag getroffen werden.
Wird ein Spieler ausgewechselt, so muss dieser zum eigenen Ende des Beckens, bzw. des Spielfelds schwimmen und das Wasser komplett verlassen. Erst dann darf der Einwechselspieler ins Becken einspringen. In einem Spiel befinden sich 6 aktive Feldspieler und maximal 4 Auswechselspieler, die auf diese Weise eingewechselt werden.
Wird ein Foul geahndet, so findet ein Penaltyschießen statt. Dabei haben zwei Spieler einer Mannschaft die Möglichkeit, den Puck ins Tor zu schießen, ohne von der Abwehr behindert zu werden. Die Penaltyphase dauert so lange an, bis es dem Torwart gelingt, den Puck aus der Angriffszone zu befördern. Der Freistoß zum Penalty Spiel beginnt dabei an exakt der Stelle, an der zuvor das Foul stattgefunden hat.
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