27. Oktober 2010
Nach einem Tauchgang vor der kalifornischen Küste hatte die Schiffsmannschaft einen ihrer Hobbytaucher vergessen, so dass dieser fünf Stunden allein auf dem Meer bis zu seiner Rettung herum trieb. Jetzt bekam der Hobbytaucher eine Entschädigung von etwa 1,7 Millionen Dollar, das sind umgerechnet etwa 1,4 Millionen Euro.
Das ganze passierte im Jahr 2004 bei einer Tauchexkursion vor der Küste Kaliforniens. Nach dem ersten Tauchgang war der Hobbytaucher, weil er Probleme beim Druckausgleich hatte, von seiner Gruppe abgetrieben worden, was aber keiner bemerkte. Auch durch Pfiffe und Zeichen konnte er sich dem Begleitboot nicht bemerkbar machen und die Crew fuhr ohne auch sein Fehlen zu registrieren weiter zum nächsten Tauchpunkt. Erst nach fünf Stunden konnte der damals 45-Jährige von einem Boot gerettet werden. Danach wurde der Veranstalter der Tauchexkursion verklagt und dem Hobbytaucher wurden vom Gericht 1,7 Millionen Dollar als Schadensersatz für den posttraumatischen Stress und gesundheitliche Schäden zugebilligt.
Vor Beginn der Tauchexkursion gab es keine Regeln, wie eine Anwesenheitskontrolle durchgeführt wurde, so dass ab sofort die Besatzung, das heißt der Kapitän sowie der Tauchmeister, dies persönlich machen müssen.
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