15. Juli 2010
Die Arschbombe ist eine einfach zu erlernende Sprungtechnik, mit der Sie garantiert in jedem Schwimmbad für Aufsehen sorgen können. Nicht nur das laut klatschende Geräusch beim Aufprall, sondern auch die weit spritzende Wasserfontäne sorgen dafür, dass Sie nicht unbeachtet bleiben. Doch auch die Arschbombe will gelernt sein. Gerade in den Anfängen kann das Auftreffen des Hinterteils auf der Wasseroberfläche recht schmerzhaft sein. Ein paar Tipps und Tricks für die gelungene und schmerzfreie Arschbombe verraten wir Ihnen hier.
Bei der richtigen Sprungtechnik wird das Gewicht des Springers auf eine möglichst große Fläche verteilt. Diese Fläche bietet der Glutaeus Maximus als größter körpereigener Muskel ganz automatisch. Ein möglichst gerader Aufprallwinkel garantiert die gleichmäßige Verteilung des Gewichts auf dem Gesäß und somit eine minimale Schmerzintensität. Achten Sie deshalb darauf, dass Sie möglichst gerade abspringen, und somit auch gerade wieder aufkommen. Seitliche Arschbomben sind meist sehr schmerzhaft.
An sich gilt die Arschbombe - die auch als Paketsprung bezeichnet wird - jedoch als derjenige Sprung, bei dem von einer besonders niedrigen Schmerzintensität beim Eintauchen auszugehen ist. Deshalb wird er von der DLRG (Deutsche Lebensrettungs Gesellschaft) auch als vorteilhafte Sprungtechnik bei der Rettung in freiem Gewässer empfohlen und praktiziert.
Je höher jedoch die Absprunghöhe liegt, desto stärker wirken die Kräfte, die beim Aufprall auf dem Wasser gebremst werden müssen. Bei einer unsauberen Sprungtechnik kann sich eine zu große Absprunghöhe also äußerst unvorteilhaft auswirken. Beginnen Sie deshalb mit dem Üben der Arschbombe vom Beckenrand aus. Wenn Sie diesen Sprung beherrschen, dann probieren Sie die Arschbombe mit Anlauf. Steigern Sie sich dann langsam, indem Sie den Sprung vom Startblock, dann vom 1-Meter-Brett und schließlich vom 3-Meter-Brett versuchen. Bevor Sie sich auf den Sprungturm wagen, sollten Sie versuchen, beim Sprung vom 3-Meter-Brett über den Absprung zusätzliche Höhe zu gewinnen und hier eine Sicherheit in der Sprungtechnik entwickeln.
Übrigens kann der Aufprall bei der Arschbombe auch durch entsprechende Kleidung abgemildert werden. Weit geschnittene und lang fallende Badeshorts können sehr gut geeignet sein, um das Aufklatschen des Gesäßes und der Oberschenkel auf dem Wasser abzumildern. Der Effekt der Wasserfontäne wird dadurch zwar immens beeinträchtigt und auch eine gut gesprungene Arschbombe fällt unspektakulärer aus, doch zu Übungszwecken ist die Schutzkleidung ideal.
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