12. Juli 2009
Die DLRG hat im vergangenen Jahr mehr als 500 Menschen gerettet, aber in diesem Zeitraum sind auch 475 Menschen leider ertrunken, wobei die meisten zwischen 46 und 80 Jahre alt waren. Unter den Ertrunkenen waren auch 49, die im Alter von 66 und 70 Jahren waren.
Bei Umfragen stellte man fest, dass mehr als die Hälfte der über 50-jährigen Nichtschwimmer sind. Bei den über 60-jährigen liegt der Prozentsatz sogar bei 56 Prozent. Bei den Jugendlichen kann aber auch noch jeder Dritte nicht schwimmen. Im Durchschnitt können somit 23 Prozent der Bevölkerung sich nicht über Wasser halten.
Aber wo liegen die Gründe? In den Jahren 1960 bis 1970 sind die Älteren, entgegen des damaligen Trends, nicht in die Schwimmbäder gegangen, weil sie sich schon zu alt fühlten. Vielleicht hatten sie auch nie die Gelegenheit das Schwimmen zu lernen, oder es fehlt einfach die Übung, denn kann man eigentlich das Schwimmen, was man einmal erlernt hat, wieder verlernen? Ist es nicht auch so beim Fahrradfahren?
Aber, diejenigen, die sich unsicher fühlen, sollten vielleicht einmal einen Schwimmkurs belegen, denn die Schwimmvereine bieten speziell für Ältere so etwas an, aber leider kommen nur wenige Interessierte. Ein Beispiel mag als Motivation dienen, denn eine über 70-jährige Frau hat nach einem halben Jahr noch das Schwimmen erlernt. Also ab ins Schwimmbecken - es muss ja nicht jeder wie Franziska von Almsick oder Michael Phelps schwimmen.
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