Schwimmen ist die perfekte Sportart für alle, die sich gelenkschonend in Form bringen wollen. Schwimmen trainiert nicht nur so gut wie jede große Muskelgruppe des Körpers, sondern verlangt auch unserer Ausdauer einiges ab. Selbst erfahrene Laufsportler kommen schnell aus der Puste, wenn man sie ins kalte Becken schmeisst. Das ist besonders dann kritisch, wenn eben jene Laufsportler eine Bestzeit im Triathlon anstreben. Auf dem Lande schneller zu werden, ist im Vergleich zum Schwimmen eine ziemlich einfache Angelegenheit. Aber selbst wenn Sie nicht in frühen Kindesalter das Schwimmen erlernt haben, können Sie mit den folgenden Tipps ihre Paddeltechnik in elegante Armschwünge verwandeln.
Es bringt nichts, mit seinem Schicksal zu hadern. Nur weil Sie nicht als kleines Kind in einem Schwimmverein das Schwimmen erlernt haben, ist das keine Rechtfertigung nicht intensiv an Ihrer Technik zu arbeiten. Wahrscheinlich werden Sie sich nie ganz so natürlich und effizient durch das frische Nass bewegen, wie Sportler, die das Schwimmen von Kindesbeinen an trainieren. Aber das bedeutet nicht, dass Sie sich nicht deutlich verbessern können. Letztendlich sind Sie selbst ihre stärkste Konkurrenz. Geben Sie ihr Bestes, um morgen schneller als heute zu sein.
Nicht wenige Sportler konzentrieren sich zu stark auf das so genannte Sammeln von Metern. Aber wie im Laufsport müssen Sie auch im Wasser aktiv an Ihrer Geschwindigkeit arbeiten und regelmäßig Sprints in Ihr Training integrieren. Wenn Sie immer nur lange Schwimmstrecken bei lockerem Tempo absolvieren, können Sie im Wettkampf nicht die nötig Spritzigkeit entwickeln. Selbst wenn Sie nur aus Spass schwimmen, sollte Tempo-Training ein fester Bestandteil Ihrer Workouts sein, da Sie hierbei Ihren Fettstoffwechsel auf Touren bringen.
Versuchen Sie beim Tempo-Training die 25m so schnell wie möglich zu schwimmen. Tun Sie das vier bis sechs Male und pausieren Sie 30-60 Sekunden zwischen den einzelnen Sprints.
Gerade Triathleten unterliegen dem Irrtum, dass Sie beim Schwimmen ihre Beine für das Rad und das Laufen schonen müssten, um dann die Konkurrenz abhängen zu können. Tatsache ist jedoch, dass das Schwimmen die Basis für den späteren Zieleinlauf legt. Je mehr Zeit Sie im Wasser liegen lassen, um so schwerer haben Sie es auf restlichen beiden Teilstrecken. Trainieren Sie deshalb Ihre Beinschlagtechnik sehr intensiv. Halten Sie sich dafür mit beiden Händen am Beckenrand fest und treten Sie in waagerechter Lage für zwei bis drei Minuten so kräftig gegen den Wasserwiderstand wie Sie können.
Im Gegensatz zu vielen anderen Ausdauersportarten ist das Schwimmen ein echter Kraftakt. Mit jeden Armschlag müssen Sie einen Widerstand überwinden und Ihren Körper aus dem Wasser stemmen. Es liegt auf der Hand, dass Krafttraining der Schwimmleistung zu Gute kommt. Zögern Sie also nicht, regelmäßig mit Hanteln und Gewichten zu trainieren. Insbesondere Übungen wie Rudern vorgebeugt, Klimmzüge und fliegende Bewegungen auf der Flachbank sind gut für Schwimmer geeignet.
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