21. Juni 2010
Interessieren Sie sich für's Rettungsschwimmen, oder möchten Ihre Kinder Rettungsschwimmer werden? Eine gute Entscheidung. Denn das Rettungsschwimmen kombiniert die Anforderungen des Schwimmsports mit dem Wissen um die zahlreichen, oft lebensrettenden Rettungsmaßnahmen. Ein Rettungsschwimmer leistet durch seine Arbeit einen wichtigen sozialen Beitrag und kann - im Einzelfall - tatsächlich Leben retten.
In Deutschland sind die Rettungsschwimmer in der DLRG, der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft, organisiert. Die DLRG unterhält einzelne Ortsgruppen, die als regionale Zusammenschlüsse nahezu in jeder Kleinstadt mit eigenem Hallenbad zu finden sind. Zu einer nahe gelegenen Ortsgruppe der DLRG Kontakt aufzunehmen ist also nicht schwierig, im Zweifelsfall können Ansprechpartner und Trainingszeiten im Internet nachgeschlagen oder bei der Stadtverwaltung nachgefragt werden.
Die DLRG lehrt das Rettungsschwimmen nach einem bundesweit einheitlichen Kurssystem, bei dem die Kurse aufeinander aufbauen. In den Kursen für fortgeschrittene Rettungsschwimmer können die Rettungsschwimmabzeichen in Bronze, Silber und Gold erworben werden. In den einzelnen Kursen erlernen die Teilnehmer nicht nur die verschiedenen komplexen Rettungstechniken, sondern auch das korrekte und stilsichere Schwimmen an sich. Zudem umfasst die Ausbildung viele psychologische Aspekte und vermittelt Kenntnisse für das richtige Verhalten in kritischen Situationen. Denn bevor man eine Rettungstechnik anwendet, sollte man auch in der Lage sein, die vorliegende Situation richtig einschätzen zu können. Nur so kann gewährleistet werden, dass der Rettungsschwimmer sich bei seinem Einsatz nicht in unnötige Gefahr begibt, sondern dem in Not geratenen Schwimmer auch effektiv helfen kann.
Wer sich bei der DLRG anmeldet und am Training teilnehmen möchte, dessen Können wird zuerst gesichtet. Anschließend wird er entsprechend seiner Fähigkeiten und seines Alters einer passenden Trainingsgruppe zugeordnet. Viele Kinder belegen bereits den ersten Schwimmkurs bei der DLRG, bei dem sie ihr Seepferdchen erwerben, und durchwandern dann das gesamte Ausbildungsprogramm.
Die höheren Rettungsschwimmerprüfungen dürfen erst ab einem bestimmten Alter abgelegt werden. So soll gesichert werden, dass die Jugendlichen auch über die nötige Reife und das Verantwortungsbewusstsein verfügen, im Ernstfall richtig reagieren zu können.
Angehende Rettungsschwimmer in jugendlichem Alter dürfen in Sommercamps an deutschen Badestränden oder in Freibädern Aufsichtsdienst verrichten. Hier sind sie einem Team erfahrener und erwachsener Rettungsschwimmer unterstellt, die die Verantwortung für eventuelle Einsätze übernehmen. Auch hier sind die Anforderungen klar geregelt.
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07.02.12 | |
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22.07.11 | |
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06.04.11 | |
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27.02.11 | |
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26.02.11 | |
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