1. Juli 2010
Das Regattasegeln ist eine der Wettkampfdisziplinen im Segelsport. Hier zeigen die Bootsführer und die Mannschaften im direkten Vergleich ihr Können und segeln gegeneinander um die Wette. Dabei sind verschiedene Austragungsformen bekannt. Beim so genannten Match Race treten jeweils nur zwei Konkurrenten pro Lauf gegeneinander an. Beim Fleet Race dagegen, dem Flottenrennen, sind mehrere Boote gleichzeitig auf dem Regattakurs und entscheiden das Rennen Kopf an Kopf. Wie sich die Segler richtig auf eine Regatta vorbereiten, dazu hier einige Informationen.
Alle Informationen zur Regatta und zu den Modalitäten des jeweiligen Rennens finden sich in der Ausschreibung. Diese sollte gut studieren, wer sich zu einer Regatta anmelden möchte. Die Ausschreibung regelt die Startzeiten, beschreibt den zu fahrenden Kurs, die Ausstattung des Schiffs und die Größe der Mannschaft.
Kurz vor Rennbeginn wird den teilnehmenden Mannschaften bei der Einschreibung eine Segelanweisung ausgehändigt. Sie regelt die Modalitäten des Rennens im Einzelnen und ist genau zu befolgen. Durch die Einhaltung der Segelanweisung gewährleisten die teilnehmenden Mannschaften einen fairen Rennverlauf unter vergleichbaren Bedingungen für alle Mannschaften.
Der Bootsführer und die einzelnen Mannschaftsmitglieder können sich auf unterschiedliche Weise auf die Regatta vorbereiten. So kann man davon ausgehen, dass ein Regattasegler über die notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten für den Wettkampfsport verfügt, und sich diese nicht erst aneignen muss. Wichtig ist es jedoch, dass der Sportler sich körperlich und auch geistig fit und in Form hält. Eine gute Grundkondition ist beim Segeln unabdingbar und wird durch ein sinnvolles Krafttraining positiv unterstützt. Jedes Mannschaftsmitglied ist dafür verantwortlich, dass sich die von ihm benötigte Ausrüstung in einem einwandfreien und kompletten Zustand befindet.
Auch der Gesamtzustand des Bootes muss vor der Regatta überprüft werden. Nicht selten sind Techniker und Wartungspersonal noch bis wenige Minuten vor dem Start an Bord, um für optimale Bedingungen zu sorgen. Dazu gehört übrigens auch die Auswahl der geeigneten Segelform und Segelgröße. Diese hängen nicht nur vom Boot und vom Kurs ab, sondern im Wesentlichen auch von den Wetterverhältnissen.
Sind die Aufgaben bei der Regatta erst einmal gut verteilt, alle Teilnehmer auf ihren Posten und das Boot in einem perfekten Zustand, dann kann das Rennen losgehen.
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