21. Juni 2010
Rafting ist eine stark im Trend liegende Wassersportart, die zwar vergleichsweise einfach zu erlernen, dennoch stets gefährlich in der Ausführung ist. Deshalb sollten Anfänger und Rafting Einsteiger sich nie auf eigene Faust auf einen Raft begeben, sondern sich nach Möglichkeit immer einer geführten Gruppe anschließen. Eine solche Gruppe wird von einem Raftingguide geleitet, der die Verantwortung für den anstehenden Raft übernimmt. Welche Aufgaben der Raftingguide erfüllen muss und welche Details seine Ausbildung erhält, das erfahren Sie hier.
Der Raftingguide kann mit einem Bergführer verglichen werden. Er ist der Kapitän an Bord des Rafts und trägt die Verantwortung für die Insassen und den Verlauf der Tour. Dies kann nur funktionieren, wenn seine Autorität auch von allen Teilnehmern anerkannt wird. Deshalb sollte eine Ausbildung zum Raftingguide nur anstreben, wer über eine natürliche Autorität und ein gutes Durchsetzungsvermögen verfügt. Die Arbeit mit einer Gruppe sollte dem Raftingguide Spaß machen, keineswegs aber zu einer unsympathischen Ego-Show werden.
In seiner Ausbildung erfährt der Raftingguide daher neben den fachlichen Diszipilinen auch eine psychologische Schulung, die ihn auf den Umgang mit Gruppen und möglicherweise auch schwierigen Einzelpersonen in solchen Gruppen vorbereitet. Besonders wichtig ist es in Extremsituationen, ruhig und souverän zu bleiben, zu entscheiden und zu bestimmen. Nur wer diese natürliche Autorität ausstrahlt, kann auch von einer Gruppe ernst genommen und akzeptiert werden. Deshalb ist es ein Bestandteil einer jeden guten Raftingguide Ausbildung, auch gefährliche Situationen zu simulieren und nachzustellen, und so zu vermitteln, wie unter Druck besonnen reagiert werden kann.
Ebenso wichtig ist natürlich die fachliche Kompetenz des Raftingguides. Er muss sich nicht nur mit dem Material auskennen, sondern auch alle Fragen zu dessen Funktionsweise beantworten können. Er sollte in der Lage sein, kleinere Reparaturen selbst durchzuführen, oder im Notfall eben Lösungen zum Improvisieren finden können. Nicht nur im eigenen Gebiet, sondern auch generell muss er über ein solides Wissen verfügen, das ihm die Wetterbeobachtung und die Deutung der Flussbewegungen erleichtert.
So erfährt er eine Ausbildung in Wasserkunde und in Wetterkunde, die auch direkt am Gewässer abgeprüft wird. Der Raftingguide sollte ein sehr guter Schwimmer sein und über eine Ausbildung zum Rettungsschwimmer verfügen. Diese ist nicht immer Teil seiner Ausbildung, wird an manchen Schulen aber als Teilnahmebedingung vorausgesetzt.
Hier ist Platz für Ihre Meinung zu diesem Artikel.
Lesermeinung schreiben |
13.05.12 | |
![]() | RAFTING |
11.05.12 | |
![]() | RAFTING |
06.01.11 | |
![]() | RAFTING |
27.10.10 | |
![]() | RAFTING |
31.08.09 | |
![]() | RAFTING |
Stellen Sie eine Frage oder lesen Sie mehr im Rafting Forum


Auf der Suche nach dem Kick stürzen sich immer mehr Menschen in scheinbar irrsinnige Abenteuer. Rafting gehört d...