26. September 2011
Die US-Extremsportlerin Diana Nyad wollte sich mit ihren 62 Jahren einen Traum erfüllen und zwar die Strecke von Kuba nach Florida schwimmend zurücklegen. Die Strecke beläuft sich auf rund 160 Kilometer und gilt als sehr gefährlich. Nach drei Versuchen musste sie nun abbrechen, weil sie zwei mal von giftigen Quallen berührt wurde und ihr ein Hai gefährlich nah kam. Laut ihrer Sprecherin Vanessa Linsley sei die Extremsportlerin enttäuscht. Die mutige Sportlerin hatte schon 125 Kilometer von 166 Kilometern geschafft obwohl die Strömungen unberechenbar waren und die Quallen für Verbrennungen gesorgt hatten.
Auf Empfehlung der ärztlichen Begleitung brach Sie dann den Versuch ab. Die Stiche der Quallenart Portugiesische Galeere hätten eine sich steigernde Auswirkung auf den Körper. Ein dritter Quallenstich hätte tödlich enden können. Die Verbrennungen könnten Nyad zufolge auf lange Sicht auf Grund des im Körper vorhandenen Gifts weitreichende Folgen haben.
Die Leistungsschwimmerin träumt davon die USA und Kuba mit ihren seit langer Zeit geplanten Schwimmrekordversuch zumindest symbolisch zu verbinden. Im Jahr 1979 war sie das erste Mal geschwommen aber musste dann den Versuch wegen schlechter Bedingungen auf hoher See abbrechen.
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