Das Kraul- oder Freistilschwimmen ist eine der elegantesten, jedoch auch am schwierigsten zu erlernenden Schwimmtechniken. Besonders attraktiv ist es für den Wettkampfsport durch die zu erzielenden Geschwindigkeiten. Richtiges Freistilschwimmen garantiert eine schnelle Fortbewegung im Wasser und ist zudem wesentlich kraftschonender als das Brust- oder Delphinschwimmen. Hier stellen wir Ihnen einige Übungen vor, mit denen Sie sich dem Freistilschwimmen nähern können.
Die meisten Einsteiger begehen den Fehler, dass sie gleich zu Anfang zu viel von sich selbst erwarten. So überspringen sie die einführenden technischen Übungen und möchten am liebsten gleich losschwimmen. Doch damit kommt man meist nicht weit, da sehr schnell die Kraft ausgeht.
Die meisten Einsteiger schaffen es nicht, Arme, Beine und Atmung gleichzeitig auszuführen und im angebrachten Verhältnis zu koordinieren. Deshalb richten sich viele Lernmethoden für Einsteiger daran aus, erst die einzelnen Teilbereiche der Technik separat zu üben, und sie dann zusammen zu fügen. Diese Methodik, die auch aus dem Kinderschwimmkurs bekannt ist, hat sich bewährt.
Beginnen Sie also zuerst mit der Beinarbeit. Dabei ist es wichtig zu wissen, dass die Beinarbeit beim Freistilschwimmen in erster Linie der Stabilisation des Körpers und der Beibehaltung der optimalen Wasserlage dient. Zwar erfährt der Schwimmer durch eine gute Beinarbeit auch einen gewissen Vortrieb, dieser Effekt wird in der Regel jedoch um ein Vielfaches überschätzt.
Lediglich im Wettkampfsport auf den kurzen Sprintdistanzen kommt der Beinarbeit tatsächlich die Bedeutung zu.
Die optimale Beinarbeit kommt aus der Hüfte, wobei das Bein im Knie zwar leicht angewinkelt wird und pendelt, jedoch keinesfalls um 90 Grad abgeknickt wird. Immer wieder sind Schwimmer zu beobachten, deren Beinarbeit ans Fahrradfahren im Wasser erinnert. Diese Variante ist sehr ineffektiv.
Zum Üben der Beinarbeit ist es sinnvoll, mit einem speziellen Schwimmbrett zu trainieren. Hier kann der Oberkörper entspannt aufliegen, der Kopf befindet sich außerhalb des Wassers. Nun wird die synchrone Beinarbeit geübt. Wichtig ist es dabei, dass die Füße nicht mehr als schulterbreit auseinander stehen.
Nach regelmäßigem Üben wird der Schwimmer feststellen, dass sich seine Atmung - im Idealfall - in einem gewissen Rhythmus zur Beinarbeit einpendelt. Dieser Effekt ist erwünscht und sorgt für eine stabile Wasserlage.
Die Armarbeit sollte ebenfalls zuerst separat geübt werden. Hierzu kann ein Pull-Buoy genutzt werden. Dabei handelt es sich um einen eigens fürs Schwimmtraining entwickelten Auftriebskörper, der mit den Oberschenkeln festgehalten wird. Auf diese Weise erhalten die Beine den nötigen Auftrieb und die Stabilität, und der Schwimmer kann sich auf seine Armarbeit konzentrieren.
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14.06.13 | |
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07.06.13 | |
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27.05.13 | |
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