14. Juni 2010
Kanupolo ist eine Sportart, bei der die Spieler in kleinen und sehr wendigen Kanus sitzen. Mit den Händen oder Paddeln wird der Ball ins gegnerische Tor befördert. Da es auf dem Spielfeld sehr eng zu geht, und die Sportart zudem sehr schnell gespielt wird, sind Körperkontakte nicht immer zu vermeiden. Zwar sind diese im Spielverlauf nicht vorgesehen, geeignete Sicherheitsvorkehrungen werden jedoch trotzdem getroffen. Die Ausrüstung beim Kanupolo ist ebenso einfach wie effektiv.
Für die Spieler ist es Pflicht, eine Schwimmweste und einen Helm zu tragen. Der Helm verfügt über ein zusätzliches Schutzgitter, um mögliche versehentliche Schläge oder Hiebe mit den Paddeln abzufangen. Damit das Boot nicht mit Wasser voll läuft, wird eine Spritzdecke verwendet. Sie schützt Spieler und Boot vor eindringender Nässe und besteht in der Regel aus Neopren. Neopren ist wasserbeständig, saugt sich aber nicht voll. Es trocknet schnell, verfügt über ein geringes Eigengewicht und hat auch gute Eigenschaften bei der Wärme- und Kältedämmung.
Auch die eingesetzten Boote sind ganz speziell fürs Kanupolo entwickelt. Sie zeichnen sich durch eine hohe Wendigkeit, aber auch durch große Stabilität aus.
Die Polopaddel sind robuster als herkömmliche Paddel, denn sie müssen die Wucht der geworfenen Bälle abfangen können, ohne gleich zu zerbrechen. Die häufigsten Werkstoffe sind Kohlefaser-, Aramid- oder Kevlar-Verbindungen, die zu Faserverbundwerkstoffen kombiniert werden. So sind die Paddel stabil, dabei aber gleichzeitig auch sehr leicht.
Der Spielball ist aus gelbem Nylon angefertigt. Seine Oberfläche besteht aus einer aufgerauten Gummierung. Auf diese Weise lässt er sich in nassem Zustand besser greifen. Die Bälle für Damen- und Herrenmannschaften unterscheiden sich in Größe und Gewicht. Diese Bälle stammen aus dem Wasserball und sind im wesentlichen baugleich.
Spieler mit empfindlichen Ohren und der Neigung zur Mittelohrentzündung tragen zum Schutz der eigenen Gesundheit Ohrenstöpsel, die ein Eindringen von Wasser in den Gehörgang verhindern helfen. Diese Ohrenstöpsel führen jedoch dazu, dass auch die Geräuschkulisse abgedämpft wird, das heißt das Hören wird erschwert. Aus diesem Grund sind Ohrenstöpsel bei den meisten Spielern nicht sonderlich beliebt und werden nicht allzu häufig verwendet.
Beim Spiel im Freien zählt auch ein Sonnenschutz zur Spielausrüstung. Aus der Ausrüstung hervor schauende Körperpartien werden entweder mit Kleidung abgedeckt, oder mit wasserfester Sonnenmilch geschützt.
Hier ist Platz für Ihre Meinung zu diesem Artikel.
Lesermeinung schreiben |
07.11.11 | |
![]() | KANUPOLO |
03.09.11 | |
![]() | KANUPOLO |
24.02.11 | |
![]() | KANUPOLO |
09.01.11 | |
![]() | KANUPOLO |
15.11.10 | |
![]() | KANUPOLO |
Stellen Sie eine Frage oder lesen Sie mehr im Kanupolo Forum

