14. Juni 2010
Aquaball ist eine offizielle Sportart, die häufig mit dem Wasserball verwechselt wird, in Wirklichkeit aber nicht viel mit ihm gemein hat. Während beim Wasserball wirklich gute Fähigkeiten im Schwimmen erforderlich sind, findet Aquaball in einem maximal schulterhohen Gewässer statt, so dass die Spieler mit den Füßen noch Bodenkontakt haben. Doch wo kann man am besten Aquaball spielen?
Bei der offiziellen Variante des Aquaball ist das Spielfeld durch genaue Abmessungen begrenzt. Zudem werden an den Breitseiten des Spielfelds rechts und links aufblasbare Tore oder Torbögen aufgestellt. Idealerweise kann dies in einem stehenden Gewässer erfolgen, damit die Tore an ihrem ursprünglichen Platz bleiben und nicht von der Strömung bewegt werden oder mit Verankerungen befestigt werden müssen.
Am idealsten eignet sich zum Spielen von Aquaball mit Sicherheit ein Schwimmbecken mit einer einheitlichen Höhe. Hier kann das Spielfeld am besten sichtbar begrenzt oder eben auf das gesamte Becken ausgeweitet werden. Die Spieler können sicher sein, einen flachen und gut befestigten Untergrund vorzufinden, und müssen nicht darauf achten, wohin sie mit ihren Füßen treten. Wird Aquaball nicht nur zum Vergnügen sondern mit ernsthaften Ambitionen gespielt, so finden beide Mannschaften in einem Schwimmbecken faire und gleichwertige Bedingungen.
Doch Aquaball kann genauso gut im Meer in Strandnähe oder an einem flachen Seeufer gespielt werden. Hier sollte vor Spielbeginn sicher gestellt sein, dass alle Teilnehmer zumindest so gute Schwimmer sind, dass sie sich im freien Wasser nicht in Gefahr bringen. Mancherorts ist das Tragen von Badeschuhen sinnvoll, vor allem bei unübersichtlichem und steinigem Untergrund. Strömungen und Wind können das Spiel zwar beeinträchtigen, stören jedoch meist nicht die Spielfreude der Freizeitsportler.
Den größten Zulauf findet Aquaball meist im Sommer und in Freibädern. Die natürliche Spielfreude und der Bewegungs- und Unterhaltungsdrang der Besucher sind hier meist am größten. Wer dagegen im Winter ein Hallenbad aufsucht, der tut dies meistens in der festen Absicht, dort richtig zu schwimmen und nicht unbedingt den ganzen Tag zu verweilen. Dennoch wird Aquaball auch in vielen Freizeit- und Sportbädern mit wachsendem Erfolg angeboten, um die Badegäste zu unterhalten und ihnen einen Mehrwert zu bieten. Durch die einfachen Voraussetzungen und die schnell zu erfassenden Regeln wendet sich die Sportart auch an durchschnittlich gute Schwimmer.
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