10. Februar 2011
An Orten, an denen viel getanzt wird, muss ein spezieller Tanzboden vorhanden sein. In Tanzschulen ist dies natürlich ganz besonders der Fall. Worauf es bei einem Tanzboden ganz besonders ankommt, welche Vorschriften und Unterschiede es gibt, das können Sie hier erfahren.
In erster Linie muss die Tanzfläche in der einen oder anderen Form definiert sein, so dass sich die Tänzer ungehindert darauf bewegen können. Ist sie erhöht, so muss sie mit einem Geländer oder einer sonstigen Begrenzung versehen sein, damit niemand stürzen kann.
Der Tanzboden muss strapazierfähig sein und das Gewicht möglichst vieler Tänzer tragen können. Wichtig ist, dass es sich dabei um eine waagrechte und ebene Fläche handelt. Auch kleinere Unebenheiten stellen Stolperfallen dar, so dass sie eliminiert werden müssen. Der Tanzboden muss komplett flach und eben sein, so dass den Tänzern auch rutschende oder schleifende Figuren möglich sind. Natürliche Materialien eignen sich am besten. Idealerweise besteht der Tanzboden aus Parkett oder aus Kunststoffen mit einer ähnlichen Beschaffenheit. Materialien wie Beton und Stein sind weniger gut geeignet. Sie nehmen die Bewegungen der Tänzer nicht gut auf und bergen zudem eine höhere Verletzungsgefahr bei Stürzen.
Bei Tanzturnieren und höherwertigen Tanzveranstaltungen ist die Bodenbeschaffenheit häufig vorgeschrieben und Teil des Regelwerks. Mittlerweile bestehen die meisten Tanzböden aus Kunststoff-Verbindungen, die auf Metallkonstrukten gehalten werden. In seltenen Fällen kommen auch Tanzböden aus verstärktem Glas zum Einsatz, jedoch weniger bei Turnieren als zum Beispiel in Diskotheken oder auf Festen. Diese gläsernen Tanzböden können von unten beleuchtet werden und sind häufig mit Spezialeffekten ausgestattet. Auch die Größe des Tanzbodens ist bei Turnieren vorgeschrieben. So muss der Tanzboden rechteckig sein und mindestens 210 qm messen. Die kürzeste Seite muss mindestens 12 Meter lang sein.
Der richtige Bodenbelag kann den Tänzer und die Tänzerin in zweierlei Hinsicht vor Verletzungen schützen: Zum einen minimiert ein gut gepflegter und ebener Boden die Gefahr von Stürzen, in deren Folge sich der Tänzer unmittelbar verletzen kann. Zum anderen trägt ein ebener und angenehm "weicher" Tanzboden, wie es beim Parkettboden der Fall ist, zur Schonung von Gelenken und Sehnen bei. So erfolgt schon beim Training eine wesentlich geringere Belastung der Muskulatur und der Gelenke, und Verletzungen durch Überlastung sind seltener.
Hier ist Platz für Ihre Meinung zu diesem Artikel.
Lesermeinung schreiben |
13.12.11 | |
![]() | TANZSCHULEN |
15.11.11 | |
![]() | TANZSCHULEN |
14.05.11 | |
![]() | TANZSCHULEN |
06.05.11 | |
![]() | TANZSCHULEN |
17.03.11 | |
![]() | TANZSCHULEN |
Stellen Sie eine Frage oder lesen Sie mehr im Tanzschulen Forum


Was haben Henning Scherf, Karl Carstens und Hans Joachim Kulenkampf gemeinsam? Wie viele andere Bremer und Breme...