Der Tanzsport als Wettkampfsport ist in viele unterschiedliche Bereiche und Leistungsklassen unterteilt, in denen jeweils separat Wettbewerbe ausgetragen werden. So fand am 20. November 2010 die Weltmeisterschaft der Professionals in den Lateinamerikanischen Tänzen in Bonn statt. Damit konnte Deutschland sich eines der begehrtesten und hochkarätigsten Turniere weltweit sichern. Binnen weniger Stunden waren die Karten für die begehrten Zuschauerplätze ausgebucht.
Der Ballsaal des Hotel Maritim bot eine Kulisse, die keine Wünsche offen ließ. Zum Wettbewerb waren die besten professionellen Tänzer der Latein-Sparte aus aller Welt angereist. So traten die amtierenden Weltmeister Michael Malitkowski und Joanne Leunis unter anderem gegen die deutschen Paare Franco Formica und Oxana Lebedew und Markus Homm und Ksenia Kasper an.
Veranstaltet wurde die Weltmeisterschaft der Professionals der Lateinamerikanischen Tänze vom DPV, dem Deutschen Professional Tanzsportverband, während die ADTV-Tanzschule Breuer im Auftrag des WDC, des internationalen Tanzsportverbandes, die Ausrichtung und Organisation übernahm.
Zwischen 55 und 110 EUR mussten die Zuschauer für die schnell vergriffenen Karten bezahlen, für die Karten im VIP-Bereich sogar noch einiges mehr. Eine Mahlzeit war im Preis inbegriffen. Dies zeigt die sehr große Beliebtheit von Tanzsportveranstaltungen beim Publikum, das hier durchaus bereit ist, die geforderten Preise zu bezahlen. Der Saal war umfangreich bestuhlt, viele Besucher fanden auch auf der Empore Platz. Vor allem aus der vordersten Reihe der Empore genießt der Zuschauer einen einzigartigen Blick auf die tänzerischen Darbietungen und kann auch die Jury bei ihrer Arbeit beobachten.
In mehreren Runden und Recalls über das Viertel- und das Halbfinale wurden abschließend die 6 bestplatziertesten Paare ermittelt. Der Sieg ging an die US-amerikanischen Tänzer Riccardo Cocchi und Yulia Zagorychenko. Platz 2 konnte sich das polnische Tanzpaar Michael Malitowki und Joanna Leunis sichern. Das beste deutsche Tanzpaar, Franco Fronica und Oxana Lebedew, gelangte auf Platz 3, eng gefolgt von Sergey Surkiw und Melina aus Russland. Andrej Skufca und Melinda Torokgyorgy aus Slowenien gelangten auf Platz 5, während Platz 6 von Maurizio Vescovo und Andra Vaidilaite aus Canada belegt wurde.
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Sie ist in Sachen Kultur Deutschlands Exportartikel Nummer 1, denn sie hat Tanzgeschichte geschrieben wie keine ...
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