Steptanz

Kurse zum Erlernen des Steppens werden in zahlreichen Tanzschulen- und vereinen angeboten

Der Steptanz stellt eine Kombination aus leichtem Körpertraining zur Verbesserung der Körperbeherrschung und des Rhythmusgefühls dar. Mit speziellen Schuhen, an deren Sohlen Metallplatten befestigt sind, erzeugt der Steptänzer rhythmische Klänge.

4 Jungs in tänzerischer Aufstellung in lässiger Kleidung, die Beine seitlich gebeugt
Group of young men standing in bboys pose © Tomasz Trojanowski - www.fotolia.de

Geschichte des Steptanzes

Der Steptanz oder Tap Dance entwickelte sich im frühen 19. Jahrhundert in den USA und hat sich von dort aus rasch über die ganze Welt verbreitet. Als Kultform ist er untrennbar verbunden mit den tiefsitzenden Matrosenkleidern der 1920er Jahre und den dazu gehörigen Bobfrisuren.

Steptanz war anfänglich den Männern vorbehalten, wurde dann aber schnell von Frauen übernommen. Die ursprünglichen Tänzer waren meist farbige Afro-Amerikaner. In späteren Jahren wurde der Steptanz vom Spanischen Flamenco beeinflusst.

Die Tanzform ist Ausdruck einer gemischtrassigen Lebenskultur, wie sie schon um 1830 in dem damaligen New Yorker Stadtteil Five Points als Vorläufer des heutigen Schmelztiegels zu beobachten war. Ethnische Gruppen mischten ihre Tanzstile und entwickelten daraus den dynamischen und provokativen Steptanz.

Bis in die 1950er Jahre hinein galt der Steptanz als die Kultform schlechthin und war in den Musicals und Shows am Broadway nicht mehr weg zu denken. Gesteppt wurde damals zu ursprünglicher und rauer Jazz-Musik.

Merkmale und heutige Verbreitung

Zum Steptanz gehört das typisch klackernde rhythmische Geräusch, das der Tänzer mit je zwei vorne und hinten unter den Schuh geschraubten Metallplatten erzeugt. Je schneller und rhythmischer das Klackern ertönt, desto fortgeschrittener ist der Tänzer.

Bis heute hat sich der Steptanz in Europa gehalten und wird noch in vielen Tanzstudios angeboten. Jedoch sind selbst die Grundlagen für den Laien schwer zu erlernen und erfordern neben einem sehr hohen Maß an Musikalität auch sehr viel Ausdauer und Kondition.

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Zuletzt aktualisiert am
Erstellt am 13.12.2009
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