
von Karina Schwann
Türkische Jugendliche der zweiten und dritten Generation präsentieren schlagfertig ihre Jugendkultur. In Zeiten von Hojac & Co. stellt sich die peinliche Frage: Gibt es überhaupt Ausländer? Wenn ja, dann bitte wo liegen die Unterschiede zwischen einheimischen und türkischen Jugendlichen?Auf ironische, lustige Weise, ohne jegliche Stereotypenbildung, wahrheitsgetreu durch Interviews aus der türkischen Szene wiedergegeben, wird das Leben der türkischen Migranten-Jugendlichen vom ersten Babyschrei bis zum erfolgreichen Musikproduzenten oder Filmemacher nachgezeichnet. Das Motto lautet: "Wir stehen nicht zwischen zwei Stühlen oder Kulturen, wir haben längst unsere eigene." Junge Türkinnen und Türken zwischen 18 und 35 Jahren dokumentieren die Reliquien ihrer Kindheit und Jugend, eingebettet in bunten Illustrationen, zwischen Postkarten, Fotos, Abziehbildern, Liebesbriefen, Plattencover, Comics u.v.a.m.
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