12. Juli 2010
Von Andreas Hadel
Joggen, Schwimmen, Tennis, Fußball und andere Sportarten eignen sich nach den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen dafür, dass Risiko an Krebs zu erkranken, beträchtlich zu senken. Entscheidend sei jedoch, dass man regelmäßig für mindestens 30 Minuten trainiere. Das hat eine Studie ergeben, die in einer Gemeinschaftsarbeit der finnischen Universitäten von Kuopio und Oulu durchgeführt wurden.
Die Autoren der Studie sagen, dass man beim Workout mit einer Intensität trainieren müsse, die merklich anstrengend ist, um die positiven Effekte zu erfahren. Die präventive Wirkung scheint sich vor allem bei Lungen- und Darmkrebs bemerkbar zu machen.
Die Forscher werteten die Daten von 2560 Männern im Alter zwischen 42 und 61 Jahren aus, die in einer Region im Osten Finnlands lebten. Keiner dieser Männer war jemals an Krebs erkrankt. Die Wissenschaftler konzentrierten sich bei ihrer Untersuchung auf die Trainingsgewohnheiten der Probanden.
Wie sich zeigte, trainierten die meisten unterschiedliche Sportarten, hatten aber immer gemeinsam, dass sie regelmäßig und vergleichsweise intensiv trainierten. In der statistischen Auswertung wurde deutlich, dass die Männer im Schnitt täglich für 30 Minuten mit mindestens moderater Intensität trainierten.
Wenn Sie nicht die Zeit haben, jeden Tag für 30 Minuten zu trainieren, könnten Sie beispielsweise die Intensität der Trainingseinheiten erhöhen und kürzer trainieren. Ein Workout, das auf dem Tabata-Protokoll basiert, nimmt nicht viel mehr als 8 Minuten in Anspruch und ist von der Intensität mehr als ausreichend, um einen positiven Reiz zu setzen.
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