Wertvolle Tipps und wirksame Öle zur Muskelpflege

Frau auf gelbem Handtusch wird ein Löffel Honig auf den Rücken geträufelt

Die Muskelpflege dient der Regeneration der Muskulatur nach körperlicher Beanspruchung. Für sportlich aktive Menschen ist sie besonders wichtig, weil nur ausreichend gelockerte Muskeln beweglich sind. Zur Unterstützung der Entspannung tragen spezielle Massageöle bei, die den Effekt der Regeneration erhöhen.

Sportler wissen, dass sie sportliche Höchstleistungen nur erzielen können, wenn ihre Muskulatur gut dehnbar ist. Dann nämlich besitzt sie eine optimale Beweglichkeit.

Nach intensivem Training ist die Muskulatur stark verkürzt. Würde man in diesem Zustand weitertrainieren, käme es zwar zum weiteren Muskelaufbau, doch die Muskeln wären hart und verspannt.

Verspannungen sind nicht nur schmerzhaft, sie können auf Dauer zu Fehlhaltungen führen, die den gesamten Bewegungsapparat ungünstig beeinflussen. Muskeldysbalancen führen nicht selten zu Schäden der Wirbelsäule und Entzündungsreaktionen in den Gelenken.

Die daraus resultierenden Bewegungseinschränkungen können die weitere sportliche Aktivität stark einschränken oder gar unmöglich machen.

Auch die Verletzungsgefahr steigt. Aus diesem Grunde ist es wichtig, das richtige Verhältnis zwischen körperlicher Anspannung und Entspannung zu wählen, in dem Trainings- und Regenerationsphasen miteinander abwechseln. Gemeint ist die Muskelpflege.

Die richtige Balance zwischen Training und Regeneration

Damit Muskeln heranwachsen können, benötigen sie Trainingsreize. Dies ist die Muskelaufbauphase. In der nächsten Phase geht es darum, die aufgebauten Muskeln zu erhalten. Die Muskelerhaltung ist nur durch regelmäßiges Training unter moderater Belastung möglich. Hierbei verkürzen sich die Muskeln. Je intensiver die Belastung ist, desto stärker ist die Verkürzung.

Nach dem Training muss die Muskulatur gedehnt werden, damit sie wieder beweglich ist.

Auf jede Trainingseinheit folgt eine Regenerationsphase. Zusätzlich nutzen Sportler das sogenannte Intervalltraining, in welchem Trainingszeiten mit höheren und niedrigeren Belastungen abwechseln. Außerdem trainieren sie nicht nur in "ihrer" Sportart, sondern nutzen gleichzeitig das Koordinationstraining, welches das Zusammenspiel der Muskelgruppen perfektioniert und die Entstehung von Muskeldysbalancen vermeidet.

Dies alles gehört zur Muskelpflege. Nur wenn sie regelmäßig und richtig betrieben wird, kann der Sportler dauerhaft optimale Leistungen erbringen.

Nicht nur die Bewegungstherapie, auch manuelle Anwendungen tragen dazu bei, dass die Muskulatur wieder locker und geschmeidig wird. Viele Sportler lassen sich von Physiotherapeuten behandeln.

Doch auch zu Hause ist es möglich, durch Massagen und Bäder zur Entspannung der Muskulatur beizutragen. Entsprechende Badezusätze und Pflegeöle erhöhen den Entspannungseffekt.

Am besten eignen sich kaltgepresste Öle, da bei der Kaltpressung die meisten Inhaltsstoffe erhalten bleiben.

Beispiele für wirksame Pflegeöle

Lavendelöl wirkt beruhigend und wird auch in der Aromatherapie eingesetzt. Außerdem kann es gegen Entzündungen verwendet werden.

Entzündete Gelenke sollten allerdings nicht massiert werden, da die beim Massieren entstehende Wärme die Entzündungserscheinungen weiter verstärkt. In diesen Fällen wird das Öl oberflächlich auf die Haut aufgebracht, damit es von allein in tiefere Schichten einziehen kann.

Gegen Schmerzen im Bereich der Wirbelsäule und Gelenkbeschwerden haben sich Massagen mit Johanniskrautöl bewährt. Ebenso besitzt Mandarinenöl eine muskelentspannende Wirkung.

Rosenöl sorgt nicht nur dafür, dass sich die Muskeln und der Geist entspannen, es versorgt die Haut mit wertvollen Pflegestoffen.

Grundinformationen und Hinweise zur Regeneration

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: Honig Massage © tm-photo - www.fotolia.de

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom

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