16. Mai 2007
Von Andreas Neubert
Beim modernen Fünfkampf sind nicht die Einzeldisziplinen modern, sondern deren Zusammenstellung. Der Athlet muss sportlich vielseitig begabt sein und fechten, schießen, schwimmen, reiten und laufen können. Die Sportart ist olympische Disziplin und war früher bei Polizei und Militär weit verbreitet. Sie erfordert nicht nur außerordentlich körperliche Fertigkeiten, sondern auch psychische und motorische.
Degenfechten, Pistolenschießen, Schwimmen, Springreiten und Querfeldeinlauf. Diese Disziplinen muss ein Moderner Fünfkämpfer beherrschen. Aus den Einzelsportarten ist schon erkenntlich, dass an den Sportler unterschiedliche Fähigkeiten und Fertigkeiten gefordert werden. Muss er beim Laufen Ausdauer und Kraft zeigen, so kommt es beim Fechten und Reiten eher auf sein Einfühlungsvermögen, auf seine technische Versiertheit, Geschicktheit oder auf seine Konzentrationsfähigkeit an. Im Gegensatz zum Triathlon werden die Disziplinen nicht hintereinander ausgeübt, sondern dazwischen liegen wenigstens eine Stunde Pause.
Aus dem Modernen Fünfkampf geht der ideale Athlet hervor. Die olympische Disziplin hat ihr Vorbild im antike Penthaton und wurde speziell für die Olympischen Spiele der Neuzeit von Pierre de Coubertin konzipiert. Erstmals wurde der Moderne Fünfkampf 1912 in Stockholm ausgeübt.
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