Prinzip und Wirkung des SH'BAM-Workout

Seitenansicht junge Frau wirft beim Tanzen Kopf nach hinten
  • ,
  • von Paradisi-Redaktion

Bereits in den antiken südamerikanischen und afrikanischen Kulturen war es bekannt, dass ein niveauvolles Fitnesstraining nicht alleine aus dem Heben von Gewichten bestehen muss. Vielmehr wurde der Körper als flexible, aber dennoch widerstandsfähige Gesamtheit aller Muskeln und Sehnen verstanden. Diesem Trend folgend knüpft SH'BAM nun an Altbewährtem an.

Tanzen statt Hanteln stemmen

Ein funktionales Training besteht im Idealfalle aus unterschiedlichen Übungen, die nicht alleine die Muskeln stählen, sondern auch den Bewegungsapparat mobilisieren, den Organismus ankurbeln, Sehnen und Gelenke geschmeidig halten und sogar die grauen Zellen des Gehirns anregen.

Zu diesem Zweck bestanden viele Formen der körperlichen Ertüchtigung über die letzten Jahrhunderte in komplexen Tanzchoreografien, die den gesamten Körpereinsatz erforderten, dafür aber auch umfängliche Wirkungen zeitigten. SH'BAM folgt dieser Erkenntnis.

Hierbei werden in einer Sportstunde diverse Musikstücke angespielt, zu denen jeweils ein eigenständiger Tanz existiert. Langeweile kommt somit nicht auf, die Übungen wechseln sich stets ab und die Songs sorgen für gute Laune.

Ein Trend setzt sich durch

Zunächst waren es eher die Tanzstudios, in denen SH'BAM vollführt wurde. Der Charakter der Choreografie, die den gesamten Körper beansprucht und auch den Organismus einbezieht, ist aber eher athletischer Natur. Es verwundert daher nicht, dass auch immer mehr Fitnesscenter diesen Sport in ihr Angebot aufnehmen. Hier kann in kleinen Gruppen trainiert werden.

Etwa 30 bis 60 Minuten sollte eine Einheit je nach Konstitution der Mitglieder dauern, um einen optimalen Effekt zu erzielen. Auf Pausen wird dabei übrigens verzichtet. Ist der Körper einmal in Schwung, wird seine Energie optimal genutzt.

Starke Muskeln durch heiße Tänze

Die Wirkung des SH'BAM basiert auf den sehr komplexen Bewegungsabläufen der Tänze. Es gibt gegenwärtig nur wenige Sportarten, die den Körper derart umfassend trainieren, die Muskeln stärken, dabei aber dennoch schonend gegenüber den Sehnen und Gelenken sind.

Das Ziel besteht somit darin, die Ausdauer ebenso zu erhöhen wie die Kraft und die Flexibilität in gleichem Maße zu verbessern wie die Widerstandsfähigkeit gegenüber äußeren Einflüssen.

Durch die Abfolge unterschiedlicher Songs verändert sich auch die Choreografie stetig. Die beanspruchten Körperpartien wechseln sich ab. Auch tiefer liegende Muskelschichten werden trainiert. Die Organe – allen voran das Herz – leisten optimale Arbeit und verbessern die Kondition des Sportlers.

Positive Wirkung auf das Wohlbefinden

Doch nicht nur Muskeln werden gestärkt, Fettpölsterchen verbrannt oder die Sehnen geschmeidig gehalten. Belegt ist mittlerweile auch, dass SH'BAM einen Ausstoß an Glückshormonen bewirkt, der sich positiv auf das gesamte Befinden auswirkt. Der Anwender fühlt sich fit und gestärkt - vital und frisch zugleich. Er ist damit perfekt für die Herausforderungen des Alltags vorbereitet, hat er durch die komplexen Tanzschritte doch auch seine geistige Leistungsfähigkeit verbessern können.

Warum also mühsam die Hanteln stemmen, wenn eine ganzheitliche Fitnessübung auch mit viel Spaß und heißen Klängen verbunden werden kann? Und diese Erkenntnis kannten bereits die antiken Kulturen sehr gut.

Grundinformationen und Hinweise zu Fitnesstrends

War der Artikel hilfreich?

Fehler im Text gefunden?

Bitte sagen Sie uns, warum der Artikel nicht hilfreich war:

Um die Qualität unserer Texte zu verbessern, wären wir Ihnen dankbar, wenn Sie uns den/die konkreten Fehler benennen könnten:

Quellenangaben

  • Bildnachweis: Beautiful female dancing © Hanik - www.fotolia.de

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom

Weitere Artikel zum Thema