Kantaera

4 Jungs in tänzerischer Aufstellung in lässiger Kleidung, die Beine seitlich gebeugt
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  • von Paradisi-Redaktion

Kantaera ist ein Workouttrend, der Elemente aus dem Tanz und der Aerobic mit Bewegungsabläufen aus den asiatischen Sportarten Taekwondo, Kickboxen und Karate verbindet. Das Training dient dazu, Stress abzubauen, die Muskulatur und das Herz-Kreislauf-System zu stärken. Außerdem macht Kantaera Spaß.

Merkmale und Ziele

Kantaera hat seinen Namen dem Erfinder dieses Workouttrends zu verdanken, es ist der Fitnesstrainer Sekou Kante. Das Ziel des Kantaera besteht darin, diverse asiatische Kampfkunsttechniken zu vereinen, wobei die einzelnen Elemente harmonisch miteinander verbunden sein sollen. Hierzu eignen sich Bewegungsabläufe aus dem Tanz und der Aerobic.

Die Kursteilnehmer studieren nach den Vorgaben des Trainers eine Choreographie ein, die all diese Elemente umfasst. Besonders schwer zu erlernen ist sie nicht. Aus diesem Grunde eignet sich Kantaera für Menschen unterschiedlichen Alters.

Auch das Trainingslevel innerhalb der Gruppe darf durchaus variieren. Wichtig ist, dass die Teilnehmer motiviert sind und Spaß haben. Die Motivation überträgt sich nicht nur vom Trainer auf die Gruppe und von einem Teilnehmer zum nächsten. Auch die Bewegungsabläufe werden intensiver ausgeführt, je mehr Freude beim Training empfunden wird.

Gesundheitliche Auswirkungen

Das Tempo beim Kantaera variiert, die Belastungsgrenze liegt im mittleren bis unteren Bereich. Daher eignet sich das Training als Präventionsmaßnahme für das Herz-Kreislauf-System ebenso wie für den Muskelaufbau und die Beweglichkeit. Gefordert werden sämtliche Muskelgruppen des Körpers.

Aus den asiatischen Kampfsportarten wurden diverse Schläge, Tritte und kleinere Sprünge übernommen, eine Trainingseinheit kann also sehr abwechslungsreich sein. Diese Vielschichtigkeit sorgt dafür, dass der Teilnehmer ein besseres Körpergefühl entwickeln kann und dass seine Koordinationsfähigkeit zunimmt.

Das Verletzungsrisiko ist beim Kantaera übrigens sehr gering. Trotz der sehr unterschiedlichen und teils kraftvollen Bewegungsabläufe wird auf das präzise und gelenkschonende Ausführen geachtet. Selbst Einsteiger erlernen das Workout relativ leicht und können sich der Choreographie perfekt anpassen.

Im Gegensatz zu anderen Workoutprogrammen, die in der Gruppe geübt werden, fühlen sich überdurchschnittlich viele Männer vom Kantaera angesprochen. Dies mag an der rhythmischen Musik liegen, die das Training begleitet. Viel wahrscheinlicher jedoch ist, dass sich Männer durch die Elemente des Kampfsports begeistern lassen.

Der Ablauf der einzelnen Trainingseinheiten ähnelt sich. Nach einer Aufwärmphase wird zum eigentlichen Training übergegangen. Im Anschluss erfolgt das Abwärmen und Stretchen. Auch hierbei kommen Elemente aus asiatischen Sportarten zum Einsatz, beispielsweise Bewegungsabläufe aus dem Tai-Chi.

Grundinformationen und Hinweise zu Fitnesstrends

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: Group of young men standing in bboys pose © Tomasz Trojanowski - www.fotolia.de

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom

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