Die Spielvarianten des Paintball - von RecBall bis Woodland

Für Paintball-Beginner eignet sich die Variante RecBall am besten; Speedball ist was für Fortgeschrittene - hier ist der körperliche Einsatz deutlich höher

Paintball ist beliebter denn je. Die Möglichkeiten, das Spiel zu spielen, werden immer zahlreicher. Insbesondere vier Varianten haben sich herausgebildet, die von den Paintballern begeistert ausgeübt werden. Diese reichen vom einfachen Freizeitspaß bis hin zu detaillierten militärischen Simulationen.

Paintball Feld, junger Mann beim Schießen

RecBall: Die Variante für Einsteiger

Recreational Paintball (kurz: RecBall) ist die einfachste Variante des Spiels. Die Regeln ergeben sich ein Stück weit bereits aus dem Namen, der auf deutsch "Freizeit Paintball" bedeutet. Das Spiel wird nur zum Spaß ausgeübt; man spielt nicht um Geld und beteiligt sich nicht an offiziellen Turnieren, sondern betreibt das Spiel ausschließlich zum eigenen Vergnügen.

Die Regeln, Mannschaftsgrößen und die zulässige Ausrüstung unterliegen der freien Vereinbarung der Spieler, wobei sich im Laufe der Zeit herausgestellt hat, dass sich die meisten RecBaller an die Grundprinzipien des Paintballs halten: Vier bis fünf Spieler pro Team und als Spielfläche dient ein klassisches SupAir-Spielfeld.

Gerade Einsteiger wollen eigentlich nur RecBall spielen und sind sich überhaupt noch nicht darüber bewusst, dass man das Spiel auch auf andere Weise betreiben kann. Der Gebrauch roter Farbe ist hier verpöhnt.

Paintballvarianten: RecBall, Speedball, XBall, Woodland
Spielvarianten beim Paintball

XBall: Das neue "Capture the Flag"

X-Ball ist die moderne Adaption des klassischen "Capture-the-Flag". Auch diese Variante wird auf einem SupAir-Feld ausgeübt. Zwei Mannschaften mit je fünf Spielern plus Auswechselspieler treten gegeneinander an.

Ziel ist es, die Flagge der gegnerischen Mannschaft zu erobern. Geschieht dies, wird der erfolgreichen Mannschaft ein Punkt gutgeschrieben, anschließend pausiert das Spiel zwei Minuten und wird dann wieder aufgenommen. Das Team, das zuerst fünf Punkte erreicht, hat sich den Gesamtsieg gesichert.

Speedball: Auf die Geschwindigkeit kommt es an

Speedball ist eigentlich ein Überbegriff für alle Spielarten, die auf besonders kleinen, künstlichen Feldern stattfinden. Zudem gibt es zwar die künstlichen SupAir-Deckungen (Kästen, Zylinder, etc.), diese sind jedoch stark reduziert. Der Name "Speedball" rührt aber auch daher, dass die Akteure einfach schneller sein müssen als in anderen Paintballvarianten.

Durch die begrenzte Spielfläche und die nur geringfügigen Deckungsmöglichkeiten wird den Spielern ein wesentlich höherer körperlicher Einsatz abverlangt. Insgesamt enden diese Spiele wesentlich schneller als die Varianten, die auf großen Flächen oder im Woodland stattfinden.

Woodland: Die genaue militärische Simulation

Klassisch bezeichnet der Ausdruck "Woodland" lediglich, dass man Paintball im natürlichen Terrain (also zumeist im Wald) spielt und auf künstliche Deckungen verzichtet. Im Laufe der Zeit hat sich allerdings die Begriffskombination "Woodland & Szenario" eingebürgert, die beschreibt, dass es nicht nur um die Umgebung geht, sondern, dass auch Uniformen und Ausrüstungen möglichst natürlich sein sollten.

Dies bedeutet, die Spieler streben danach, militärische Schlachten möglichst exakt zu simulieren, was bereits bei der Ausrüstung beginnt. Theoretisch sind dieser Spielvariante keine Grenzen gesetzt. In den USA spielen Teams sogar historische Schlachten möglichst exakt nach.

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  • Bildnachweis: Vintage Chalkboard © Maceo - www.fotolia.de

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Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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