Ein Rennwochenende besitzt einen festen Rhythmus. Dessen genaue Einhaltung durch Veranstalter und Fahrer ist Voraussetzung dafür, dass das Rennen ein Erfolg werden kann.
Mit Ausnahme des Grand Prix von Monaco beginnt ein Grand Prix immer an einem Freitag. An diesem absolvieren die Fahrer zwei freie Trainingseinheiten. Jede Trainingseinheit umfasst neunzig Minuten.
Am Sonnabend startet der Tag ebenfalls mit einem freiem Training, bevor es zum Qualifying kommt. Das Training dauert eine Stunde an. Das Qualifying unterteilt sich in drei Läufe von jeweils zwanzig, fünfzehn und zehn Minuten. Ein gutes Abschneiden im Qualifying sichert eine gute Startposition beim Rennen am Sonntag. Hier entscheidet das Ausscheidungsverfahren. Technisch darf im Anschluss am Fahrzeug nichts mehr verändert werden. Die besten drei Fahrer des Qualifying begeben sich zu einer Pressekonferenz.
Am Sonntag findet das eigentliche Rennen statt, das mit einer Einführungsrunde beginnt. Die jeweilige Startposition des Fahrers wurde beim Qualifying entschieden. Nach der Startfreigabe, die über fünf Ampelsignale ausgelöst wird, darf das Fahrzeug nach dem aktuellen Reglement nicht mehr neu betankt werden. Für kleinere Reparaturen und eventuelle Reifenwechsel stehen Boxenstopps mit entsprechenden Teams zur Verfügung. Wann ein Boxenstopp durchgeführt wird, entscheiden der Zustand des Fahrzeugs und die jeweiligen Witterungsverhältnisse. Ändern sich diese, muss der Fahrer schnell reagieren, damit andere Reifen auf das Fahrzeug gebracht werden können.
Achtzehn Mechaniker, die zum Team gehören, sind an jedem Boxenstopp beteiligt, wobei jedem seine Aufgabe zugewiesen ist. Zwei Personen werden benötigt, um das Fahrzeug aufzubocken, jeweils drei Mechaniker kümmern sich um das Auswechseln der Reifen, einer säubert das Visier, zwei säubern die Kühlereinlässe und einer gibt das Ende des Boxenstopps bekannt.
Nach dem Boxenstopp geht es erneut auf die Rennbahn. Kommt es zu Unfällen oder anderen Gefahrensituationen, kann die Rennleitung eine Sicherheitspause, die sogenannte Safety-Car-Phase, einleiten. In dieser Phase drosselt das Safety Fahrzeug die Geschwindigkeit der Teilnehmer, indem es sich vor das Fahrerfeld setzt. Überholt werden darf während dieser Pause nicht. Die in der Safety-Car-Phase gefahrenen Runden werden wie jede andere Runde gezählt. Lediglich eine Zeitüberschreitung von zwei Stunden kann zum Rennabbruch führen. Auch bei extremen Witterungsverhältnissen, wie Starkregen, wird das Rennen abgebrochen. Allerdings kommt es zu solchen Rennabbrüchen selten.
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10.01.13 | |
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02.11.12 | |
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11.10.12 | |
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04.02.11 | |
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12.12.10 | |
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