Technische Neuerungen an den Fahrzeugen und immer anspruchsvollere Strecken verlangen den Fahrern der Formel 1 ein hohes Können ab. Immerhin werden bei den Rennen Geschwindigkeiten um die 300 Kilometer pro Stunde erreicht. Selbst einige Teamchefs und Fahrer stehen der Entwicklung des Rennsports skeptisch gegenüber.
Schnelle Rennen sind gefährlich, das war schon immer so. Und je schneller die Rennen werden, desto mehr steigt das Verletzungsrisiko für den Fahrer. Immer wieder kommt es zu Unfällen auf den Strecken, einige von ihnen enden tödlich. Manchmal liegt die Ursache in der Gefährlichkeit der Strecke, manchmal an der technischen Beschaffenheit des Fahrzeugs und ab und an auch am Reaktionsvermögen des Fahrers. Oft ist bei so einem Unfall eine eindeutige Zuordnung gar nicht möglich.
Die Entwicklung in der Rennwagenproduktion zielt darauf ab, die Fahrzeuge immer schneller zu machen. Neue Reifen, verstellbare Heckflügel und ausgefeilte Lenkradtechnologien erlauben immer mehr Tempo auf der Rennstrecke. Diese muss der Fahrer allerdings bedienen können. Und zusätzlich darf er den Kurs und seine Konkurrenten nicht aus den Augen verlieren. Höchstleistungen sind es also, die dem Piloten abverlangt werden. Und das bei jedem Rennen von Neuem. Das ist Dauerstress für die Nerven.
Diesen erleben nicht nur die Fahrer, sondern das gesamte Team, wenn es beim Boxenstopp eiligst zugehen muss. Neu eingeführte Reifenmodelle verschleißen schneller, müssen also öfter gewechselt werden. 8 Boxenstopps pro Rennen sind normal. Und jedes Mal geht es um Sekunden. Sekunden, in denen Sicherheit auf der Strecke bleiben kann. Nur sorgfältig festgezogene Radmuttern lösen sich nicht, doch „fliegende“ Reifen hat es schon gegeben. Und mit ihnen verbundene Unfälle.
Jedes Einfahren in die Box, jedes Ausfahren aus der Box erfordert vom Fahrer höchste Konzentration und eine ständige Neuorientierung. Hinzu können Probleme kommen, die weder der Fahrer noch das Team beeinflussen können. Es sind Wetterkapriolen, die ab und an für zusätzliche Gefahren auf der Strecke sorgen. Ein schmieriger Untergrund kann die Sicherheit des Fahrers ebenso gefährden wie starke Windverhältnisse. Erst das Sicherheitsfahrzeug bremst die Geschwindigkeit im Rennen herunter.
Trotz aller Gefahren, denen der Formel 1-Fahrer ausgesetzt ist, wird er eines auf jeden Fall in jedem Rennen genießen können: Die Formel 1 ist Spannung pur.
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06.06.13 | |
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22.07.12 | |
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01.11.11 | |
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15.06.11 | |
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23.04.11 | |
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