15. September 2011
Das Bergrennen findet in einzelnen Divisionen und Gruppen statt, bei denen die technischen Voraussetzungen des Fahrzeugs genau vorgeschrieben sind. Außerdem erfolgt eine Einteilung der Fahrzeuge in Klassen.
Bergrennen werden mit Fahrzeugen verschiedener Art ausgetragen. Zu unterscheiden ist in Bergrennen für Automobile, Bergrennen für Motorräder und gemischte Rennen, bei denen Motorräder und Automobile an den Start gehen.
Für die einzelnen Wettbewerbe und Meisterschaften werden die Fahrzeuge in Gruppen unterteilt. Diese wiederum fasst man in Divisionen zusammen. Bei der Deutschen Automobil Bergmeisterschaft fahren in der Division 1 die Tourenwagengruppen G, N, A, F, H und E1. In Division 2 starten alle Rennsportfahrzeuge, zu denen die Gruppen E2, die Prototypen C3 und CN, Formel 3, Formelfreie Monoposto-Rennwagen der Gruppe E2 sowie Formel 2 gehören. Zusätzlich findet jährlich der Classic-Bergpokal statt, an dem klassische Tourenwagen und GT-Fahrzeuge teilnehmen können.
Zur Gruppe E1 gehören Spezial-Tourenwagen, die für den Renneinsatz mit Details ausgestattet werden dürfen. Dazu gehören unter anderem Front- und Heckspoiler, veränderte Radaufhängungen und Motoren. Motor- und Fahrzeughersteller müssen nicht identisch sein.
Spezial-Tourenwagen in der Gruppe NSU nehmen am privaten Classic-Berg-Cup teil. Sie dürfen einen maximalen Hubraum von 1300 Kubikzentimetern besitzen. Das Mindestgewicht ist mit 635 Kilogramm vorgeschrieben. Das Baujahr der Fahrzeuge ist 1973 und älter.
Die Gruppe Claccic unterteilt sich in Oldtimer und Youngtimer-Fahrzeuge und hier in 4 unterschiedliche Zeitepochen. Technisch sowie optisch müssen die Fahrzeuge ihrer früheren Zuordnung entsprechen.
In Gruppe G starten die Serien-Tourenwagen. Sie benötigen eine Zulassung für den öffentlichen Straßenverkehr. Zusätzlich sind ein spezieller Überrollkäfig, ein Feuerlöscher sowie feuerabweisende Kleidung für den Fahrer vorgeschrieben. Die Einteilung in Klassen ergibt sich aus dem Leistungsgewicht der Fahrzeuge.
Zur Gruppe F/N und N/Diesel gehören Seriennahe Tourenwagen, die innerhalb eines Jahres in einer Stückzahl von mindestens 2500 hergestellt wurden. Diese müssen über mindestens 4 Sitzplätze verfügen. Die Fahrzeuge dürfen für die Rennen optimiert werden. Dieselfahrzeuge dürfen einen maximalen Hubraum von 2000 Kubikzentimeter besitzen. Alle Fahrzeuge der Gruppe F benötigen eine Straßenverkehrszulassung.
Weiterhin wird in den Gruppen A und A/Diesel mit Produktions-Tourenwagen gefahren. Das setzt eine Stückzahl von mindestens 2500 produzierten Fahrzeugen im Jahr voraus. Ebenfalls vorgeschrieben sind 4 Plätze. In Gruppe H fahren Spezial-Tourenwagen.
Hier ist Platz für Ihre Meinung zu diesem Artikel.
Lesermeinung schreiben |
09.11.11 | |
![]() | BERGRENNEN |
11.01.11 | |
![]() | BERGRENNEN |
18.12.10 | |
![]() | BERGRENNEN |
30.04.10 | |
![]() | BERGRENNEN |
01.02.10 | |
![]() | BERGRENNEN |
Stellen Sie eine Frage oder lesen Sie mehr im Bergrennen Forum

