17. Juli 2010
Klimaanlagen sind an heißen Sommertagen eine echte Wohltat - sowohl im Büro als auch im eigenen Auto. Doch man sollte es mit der Klimatisierung nicht übertreiben.
An heißen Tagen neigen viele Autofahrer dazu, ihre Klimaanlage ganz aufzudrehen, wenn man schon mal aus der brütenden Hitze ins Auto steigt. Experten warnen aber vor den Gefahren des "Klimaschocks": Mehr als sechs Grad Temperaturunterschied kann beim Aussteigen zu einem Kreislaufkollaps führen. Grundsätzlich sollte die Klimaanlage nicht unter 20 Grad Celsius gedreht werden.
Ein Trick, der nicht nur Geldbeutel und Umwelt, sondern auch den eigenen Kreislauf schont, ist es, die Klimaanlage bereits einige Minuten vor der Ankunft am Fahrtziel abzuschalten. So gewöhnt der Körper sich langsam an die höhere Außentemperatur. Besonders Menschen mit Kreislaufproblemen sollten den "Hitzeschock" beim Aussteigen vermeiden.
Auch beim Einsteigen oder auf kurzen Strecken kann es helfen, einfach die Fenster komplett runter zu kurbeln, denn bereits der Fahrtwind kühlt das heiße Auto ab und lüftet es durch.
Grundsätzlich spricht aber wenig gegen das Einschalten der Klimaanlage, denn so bewahrt man buchstäblich einen kühlen Kopf und die Unfallgefahr verringert sich. Wichtig ist es aber, auf längeren Fahrten viel zu trinken, da die trockene Luft der Klimaanlage Haut und Schleimhäute austrocknet. Auch sollte der Luftstrom nicht direkt auf den Kopf des Fahrers gerichtet sein.
Der Filter der Klimaanlage sollte in regelmäßigen Abständen gewechselt werden, um den Wagen frei von Pilzen und Bakterien zu halten.
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