13. Juli 2011
Dass das Fahrradfahren einen positiven Einfluss auf die Figur ausübt, ist keine neue Weisheit. Doch nicht nur Abnehmwillige profitieren davon, auf kürzeren Strecken auf das Auto zu verzichten und das Fahrrad zu benutzen.
Bei vielen Berufstätigen ist die Zeit für sportliche Aktivitäten knapp bemessen. Nach der Arbeit wird das Kind aus der Einrichtung abgeholt, Einkauf und Hausarbeit sollen bewältigt werden. Und der Hund will raus. Gründe genug, um sich für die Benutzung eines Fahrzeugs zu entscheiden.
Doch dieses muss keinen Motor besitzen. Aktives Fahren liegt im Trend. Welches Verkehrsmittel wäre hierfür besser als ein Fahrrad geeignet? Beim Fahrradfahren beansprucht der Fahrradfahrer diverse Muskelpartien, ohne dass dabei Gelenke und Wirbelsäule übermäßige Belastungen erfahren. Der Körper wird insgesamt besser durchblutet, was zu einer optimalen Versorgung mit Sauerstoff führt. Die Atmung vertieft sich, das Lungenvolumen wird deutlich erhöht. Die regelmäßige Benutzung des Fahrrades beugt nicht nur der Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor. Die Ausschüttung von Endorphinen sorgt außerdem für Stressabbau.
Es lohnt sich also, das Auto so oft wie möglich stehen zu lassen und zu radeln. Angesichts der Kraftstoffpreise profitiert davon nicht nur die Gesundheit des Radfahrers, sondern auch seine Brieftasche. Und nicht zuletzt käme der Umwelt der Verzicht auf das Auto sehr recht. Statistisch gesehen beträgt jede zweite Strecke, die mit dem Auto gefahren wird, unter drei Kilometer. Statistisch gesehen könnte also auf die Hälfte aller Autofahrten verzichtet werden. Wer sich selbst gegenüber ehrlich ist, wird zugeben müssen, dass die Bäckertüte sich ebenso wie das Stück Margarine auf dem Fahrrad mitführen ließen.
Ausreden, der Einkauf würde größer ausfallen, das Kind müsse auch noch mit, zählen nicht. Der Fahrradhandel bietet diverses Zubehör, das sowohl dem Einkauf als auch dem Kind Möglichkeiten zum bequemen Mitfahren gewährt. Selbst auf den Hund muss beim Radfahren nicht verzichtet werden. Wenn es sich dennoch nicht vermeiden lässt, das Auto zu benutzen, kann die Fahrt zumindest so effektiv wie möglich gestaltet werden. Die Strecke von der Arbeit nach Hause lässt sich beispielsweise mit dem Einkauf verbinden, das Kind wird auch gleich abgeholt. Doppelte Wege erübrigen sich. Nur der Hund benötigt seine Gassitour. Die natürlich nicht mit dem Auto gefahren wird.
Fahre sehr gerne Fahrrad, ist gut für die Bewegung.
Ich selbst fahre jedes Wochenende mindestens 15km mit dem Fahrrad und für kürzere S...
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