9. September 2010
Nie stand das Radfahren so hoch im Kurs wie in den letzten Jahren. Nicht nur die Radindustrie, sondern auch die Tourismusbranche haben diesen Trend erkannt und nutzen ihn für ihre Zwecke. Dadurch sind für Radfahrer viele Vorteile entstanden, darunter ein sehr reichhaltiges Angebot an Vorschlägen für Touren und Ausfahrten. Waren diese früher eher allgemein gehalten, so richten sie sich heute ganz dediziert an bestimmte Zielgruppe. Eine sehr wichtige dieser Zielgruppen ist die Familie. Sie wünscht sich familienfreundliche Radtouren.
Familienfreundliche Radtouren sind vor allem für Familien mit kleineren Kindern interessant. Sind die Kinder schön größer oder gar im Teenager Alter, so können sie schnell die Radtouren der Erwachsenen mit fahren und benötigen keiner besonderen Rücksichtnahme mehr. Familienfreundliche Radtouren jedoch sind dann gefragt, wenn die Kinder noch kleiner sind und zum Beispiel öfter eine Pause benötigen.
Auch Familien mit Kindern, die noch im Anhänger mitfahren, können sich auf familienfreundlichen Radtouren gut amüsieren. Die Wege führen meist über gut ausgebaute Nebenstraßen, Feld- oder Waldwege, die aber eben asphaltiert oder fein geschottert sind. Hier kommt man mit dem Anhänger gut voran, und auch der noch wenig geübte Fahrradfahrer kann sich sicher bewegen. Familienfreundliche Radtouren finden sich zudem meist auf Wegen, die nicht für Rennrad- oder Mountainbike-Touren ausgeschrieben und empfohlen sind.
Familienfreundlichkeit zeigt sich zum Beispiel auch dadurch, dass die Strecken möglichst wenig Höhenmeter aufweisen. Im Gegenteil, die Wege verlaufen meist in einem sehr flachen Gelände. Besonders gut geeignet sind hier Touren, die zum Beispiel rund um einen See führen, oder die entlang eines Flussufers verlaufen. Hier ist in der Regel mit wenig Steigung und wenig Gefälle zu rechnen.
Um Kinder zu einer längeren Radtour zu motivieren ist es hilfreich, wenn einzelne Etappenpunkte in die Strecke integriert sind, die das Interesse der Kinder wecken. So kann eine familienfreundliche Tour zum Beispiel Stationen an Grill- und Spielplätzen oder an einem Badesee oder Freibad enthalten und einplanen. Auch die Besichtigung einer Burgruine oder eines Tierparks ist bei den kleinen Radlern sehr beliebt.
Eltern dagegen wissen es meist zu schätzen, wenn die familienfreundliche Radtour auch eine gewisse Infrastruktur aufweist. So ist es günstig, wenn es mehrere Möglichkeiten zur Rast und zur Verpflegung gibt, die zum Beispiel auch bei Wetterumschwüngen angefahren werden können.
Hier ist Platz für Ihre Meinung zu diesem Artikel.
Lesermeinung schreiben |
30.04.12 | |
![]() | RADTOUREN |
13.12.11 | |
![]() | RADTOUREN |
03.11.11 | |
![]() | RADTOUREN |
06.10.11 | |
![]() | RADTOUREN |
05.05.11 | |
![]() | RADTOUREN |
Stellen Sie eine Frage oder lesen Sie mehr im Radtouren Forum


Doch, es gibt sie noch, diese versteckten, ruhigen Radwanderstrecken mit verträumten Rastplätzen und gemütlichen...