12. September 2009
In seiner Jugend ist Joseph Ratzinger, besser bekannt als Papst Benedikt XVI., noch nie mit einem Fahrrad unterwegs gewesen. Der Papst wurde jetzt in seinem Sommersitz in Castelgandolfo vom Freiburger Dompfarrer Claudius Stoffel, der in der Toscana seinen Urlaub verbringt, besucht.
Der Pfarrer war im Urlaub mit dem Fahrrad unterwegs und brach sich bei einem Sturz einen kleinen Knochen der Handwurzel, so dass seine linke Hand eingegipst wurde. Bei diesem Besuch gestand auch der Papst seinem Besucher, dass er noch nie auf einem Fahrrad saß und es wohl in Zukunft nicht mehr versuchen werde, denn mit 82 Jahren muss man dies auch nicht tun, und man sieht ja was sonst passieren kann.
Die Antwort von Claudius Stoffel darauf war, bloß gut dass der Papst nicht Ski läuft. Ende Januar 2009 kam der Pfarrer nämlich aus dem Ski-Urlaub mit einer Halskrause zurück, weil er sich den Halswirbel gebrochen hatte. Aber auch Papst Benedikt kennt sich mit Knochenbrüchen aus, vor einiger Zeit hatte er sich das rechte Handgelenk in seinem Urlaubshaus in Les Combes, nach einem Sturz, gebrochen.
Wen interessiert das eigentlich, ob jemand Rad fahren kann oder nicht, ob jemand den Papst besucht oder nicht? Kann es sein, dass da ein Dompf...
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