Bikepolo ist eine Radsportart, die sich immer größerer Beliebtheit erfreut. In Deutschland wird Radpolo bisher fast ausschließlich von Frauen gespielt. Bikepolo kombiniert Elemente des Radballs und des Polo. Zwei Teams aus jeweils zwei bis drei Spielern treten gegeneinander an; diese sitzen auf speziellen Fahrrädern. Mit einem Poloschläger wird versucht, den Ball ins gegnerische Tor zu schießen, dabei dürfen die Füße den Boden nicht berühren.
Das immer noch zu den Randsportarten zählende Bikepolo oder auch Radpolo ist ein Spiel, das aus dem herkömmlichen Polospiel und dem Radball kombiniert wurde. Wird beim Polo auf Pferden geritten, so findet das Radpolo auf speziellen Fahrrädern statt.
Interessanterweise handelt es sich beim Radpolo um einen Sport, der ursprünglich fast ausschließlich von Frauen gespielt wurde. Mit dem Aufkommen der Fahrradkuriere fand sich jedoch eine ganz neue Zielgruppe, und das Radpolo wird als Pausenfüller und Freizeitbeschäftigung zunehmend beliebter. Sehr stark vertreten ist das Radpolo in London, New York und Karlsruhe, wo sich regelrechte Szenen gebildet haben.
Beim Bikepolo treten immer zwei Teams gegeneinander an. Die Teams können aus 2 Spielern (Zweier Radpolo) oder aus 3 Spielern (Dreier Radpolo) bestehen. Mit einem Schläger, der an einem langen Stiel befestigt ist, muss der Ball ins gegnerische Tor befördert werden. Dabei darf der Ball auch mit den Rädern, nicht jedoch mit dem Körper berührt werden. Die Regeln beim 2er- und 3er-Radpolo weichen zum Teil leicht voneinander ab.
Das Spielfeld ist 11 x 14 Meter groß und wird von Banden markiert. Das Tor misst exakt 2 x 2 Meter. Mit dem speziell für die Sportart gefertigten Rad ist das Rückwärtsfahren möglich, jedoch gibt es keine Gangschaltung. Im Spielverlauf ist es den Spielern nicht gestattet, den Boden zu berühren, auch nicht mit dem Fuß.
Bei Zuwiderhandlungen muss eine Strafrunde über die Torauslinie gedreht werden. Einen speziellen Torwart gibt es beim Bikepolo nicht. Diese Rolle übernimmt stets einer der Feldspieler.
Im Wesentlichen funktioniert das 3er Bikepolo nach demselben Prinzip wie das 2er Bikepolo, einige Regeln weichen jedoch ab. So muss der Spieler, wenn er mit dem Fuß den Boden berührt hat, keine Strafrunde fahren, sondern eine Hupe betätigen, die sich an einem Ende des Spielfelds befindet. Das akustische Signal macht das Spiel für den Schiedsrichter übersichtlicher.
Die Schlägerform unterscheidet sich dadurch, dass sich ein Rohr am Ende des Schlägers befindet. Die Tore sind nur so breit, wie die Räder lang sind. Nach einem Torschuss muss sich die Treffermannschaft komplett in ihre Spielhälfte zurück ziehen. Erst dann darf weiter gespielt werden. Sieger wird die Mannschaft, der zuerst 5 Tore gelingen oder die nach einer vorab definierten Zeit die meisten Tore vorweisen kann.
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