11. Mai 2011
Beim Distanzreiten kommt es auch auf die richtige Ausrüstung an. Wer zu viel Gepäck mit sich herumschleppt, tut seinem Pferd nichts Gutes und muss im Zweifelsfall von einer guten Platzierung absehen. Wir klären, was Sie beim Distanzreiten unbedingt brauchen und worauf Sie besser verzichten sollten.
Ein spezieller Sattel ist beim Distanzreiten nicht Pflicht. Es werden sowohl Sättel mit flexiblen und festen Sattelbäumen, aber auch Modelle ohne Sattelbäume verwendet. Wichtig ist, dass der Sattel perfekt sitzt, das Pferd nicht einengt und weder drückt noch scheuert. Ein guter Sattelgurt ist daher unumgänglich. Auch eine Sattelunterlage, die das Pferd auspolstert und vor Stößen schützt ist wichtig. Schweifriemen und Vorderzeug sind vor allem in unebenem Gelände von Vorteil, da der Sattel dadurch nicht verrutschen kann. Wer möchte, kann auch Gamaschen oder Bandagen verwenden.
Wenn schlechtes Wetter droht, kann eine Nierendecke, die auf Nierengegend und Kruppe gelegt wird, sinnvoll sein, um das Pferd vor Kälte zu schützen. Hin und wieder sind auch Pferdedecken vorgeschrieben.
Natürlich benötigt auch der Reiter spezielle Ausrüstung. Von den meisten Veranstaltern werden Schutzhelme vorgeschrieben. Professionelle Reiter tragen aber ohnehin Helme, sodass dies keine Neuerung ist. Beim Distanzreiten kann der Reiter entscheiden, welche Art von Reitstiefeln oder anderen Schuhen er tragen möchte. Die restliche Kleidung muss auf die Witterung abgestimmt und im besten fall wasserdicht sowie atmungsaktiv sein. Klug ist es, wenn die Jacke klein zusammenrollbar ist, sodass sie bequem verstaut werden kann. Auch eine Wasserflasche ist für jeden Distanzritt unumgänglich.
Nun kommen wir zu den Gegenständen, die nicht unbedingt notwendig sind: Eine Streckenkarte ist auf markierten Strecken nicht nötig. Auch ein Mobiltelefon ist kein Muss. GPS und Pferde-Pulsmesser sind nützlich, jedoch nicht unbedingt notwendig. Man sollte gut entscheiden, was man braucht und was nicht.
Bei einigen Distanzritten muss man sich den Weg durch unebenes Gelände selbst suchen. Hier sind Wanderkarten im Maßstab von 1:50.000 sinnvoll. Auch elektronische GPS-Geräte mit wichtigen Informationen für Reiter sind erhältlich.
Wer Probleme mit dem Kreislauf hat, sollte auch ein bisschen Traubenzucker mit auf den Weg nehmen. Dieser geht bei Bedarf sofort ins Blut und sorgt dafür, dass man sich besser fühlt.
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