Merkmale der Beförderungsklassen in Flugzeugen - von der Economy Class bis zur First Class

Junger Mann in blauem Hemd mit Krawatte blickt in 1. Klasse im Flugzeug zum Fenster raus, liest Buch und trinkt Sekt

Neben den gängigen Klassen bieten bestimmte Fluglinien auch Zwischenklassen an - die Klassen unterscheiden sich in Komfort und Service

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  • von Paradisi-Redaktion

Wer eine Flugreise unternimmt, hat die Wahl zwischen mehreren Beförderungsklassen in Flugzeugen - von der Economy Class bis zur First Class. Einige Airlines haben zudem noch mehrere Zwischenklassen im Angebot. Unterschieden wird dabei im Ticketpreis, im Service, in der Ausstattung und im Komfort. Informieren Sie sich über die Merkmale der Beförderungsklassen in Flugzeugen.

Mit Beförderungsklassen sind bestimmte Serviceklassen für Fluggäste gemeint. Auf diese Weise wollen die Fluggesellschaften verschiedene Kundengruppen ansprechen. Die Unterschiede zwischen den einzelnen Sitzklassen bestehen vor allem

  • im Ticketpreis
  • im Service
  • in der Ausstattung und
  • im Abstand der Sitzplätze.

Je höher eine Beförderungsklasse angesiedelt ist, desto höher fällt der Komfort, aber auch der Preis aus.

Arten von Beförderungsklassen

Die meisten Fluggesellschaften bieten drei Arten von Serviceklassen an. Dabei handelt es sich um

  • die Economy Class
  • die Business Class und
  • die First Class.

Darüber hinaus gehören aber auch so genannte Zwischenklassen zum Angebot mehrerer Airlines, wie zum Beispiel

  • die Premium Economy Class
  • die First Economy Class
  • Super First Class oder
  • Super Business Class.

Von Fluggesellschaft zu Fluggesellschaft fallen diese Bezeichnungen jedoch unterschiedlich aus, sodass es keine Standardbezeichnungen für die Zwischenklassen gibt.

Flieger-Etikette: wem gehört die Armlehne?

Rückansicht Gang im Innenraum eines Flugzeuges, mehrere Menschen in Sitzreihen
interior of a plane © Ivan Hafizov - www.fotolia.de

Das Flugzeug hat noch nicht einmal zum Start abgehoben, da tobt im Inneren bereits ein erbitterter Kampf: zu wessen Territorium gehören die Armlehnen am Mittelplatz?

Nicht selten fahren die Passagiere auf Fenster- und Gangplatz ihre Ellbogen so weit aus, dass in der Mitte kaum Bewegungsspielraum bleibt. Eine verbindliche Regelung gibt es nicht. Fluggesellschaften und Benimm-Experten empfehlen jedoch: Wer außen sitzt, sollte dem Fluggast in der Mitte beide Lehnen überlassen. Schließlich hat dieser keine Ausweichmöglichkeit und wird von beiden Seiten bedrängt.

Gegenseitige Kritik zwischen Gelegenheits -und Vielfliegern

In der Praxis können Passagiere aber nicht auf Einhaltung der Benimmregel vertrauen. Vielflieger monieren, dass es vor allem Gelegenheitsflieger sind, die sich mit den Gepflogenheiten an Bord nicht auskennen. Die Gelegenheitsflieger bemängeln dagegen das rüde Auftreten der Business-Reisenden, die sich routiniert über die Bedürfnisse ihre Mitreisenden hinwegsetzen.

Stirnband gibt Auskunft über den Zufriedenheitsstatus der Flugpassagiere

Abhilfe könnte die "Happiness Blanket" schaffen. Das High-Tech-Stirnband, das im Auftrag von British Airways entwickelt wurde, meldet via Bluetooth, ob sich ein Passagier wohlfühlt. Leuchtet das LED-Lämpchen an seiner Stirn rot auf, ist das ein Signal für das Service-Personal, möglichst rasch zu schauen, wie sich die Zufriedenheit des Passagiers verbessern lässt. Etwa mit dem Hinweis an seine Sitznachbarn, die Armlehnen zu räumen.

Bleibt nur die Frage, welcher Fluggast sich mit einem bunt schillernden Stirnband Respekt verschaffen möchte. Noch geht also nichts über ein direktes und deutliches Wort.

Unterschiede zwischen den Beförderungsklassen

Zwischen den einzelnen Beförderungsklassen bestehen teilweise erhebliche Unterschiede.

  • So werden zum Beispiel Passagiere, die in höheren Serviceklassen reisen, geringere Aufpreise für Übergepäck eingeräumt oder sie dürfen mehr Freigepäck mitnehmen.
  • Auch bei der Abfertigung erhalten sie eine bevorzugte Behandlung.
  • Nach der Landung bekommen die Passagiere der höheren Klassen ihr Gepäck früher ausgehändigt.
  • Außerdem können sie vor dem Abflug kostenfrei Lounges aufsuchen oder erhalten Gutscheine für die Flughafenrestaurants.
  • In den meisten Fällen dürfen die Passagiere der höheren Klassen auch vor den anderen Passagieren das Flugzeug besteigen.

Immer weniger Bewegungsfreiheit in der Economy Class

Älterer Geschäftsmann verstaut seinen kleinen Koffer im Handgepäckfach eines Flugzeugs
mature businessman putting luggage into overhead locker on airpl © michaeljung - www.fotolia.de

Wer heutzutage einen Flug antreten möchte, muss sich mit deutlich weniger Platz arrangieren, wie es noch vor einiger Zeit der Fall war. Die Fluggesellschaften locken wohlhabende Fluggäste mit der großen Bewegungsfreiheit in der ersten Klasse und senken diese damit in der Economy Class. Dies betrifft besonders Langstreckenflüge. Auf Passagiere wollen die Airlines nicht verzichten, vielmehr setzen sie oftmals noch einen weiteren Sitz in die Reihen.

Der Trend zeigt sich deutlich: während es in den vergangenen zwanzig Jahren Standard war, neun Sitze in eine Reihe zu stellen, sind es seit 2012 in den Boeings 777 vermehrt zehn Stück. Die Sitze hatten zunächst eine Breite von 17 Zoll; heute sind es in vielen Fällen nur noch 16,7. Die Fluggäste müssen dabei einen deutlich geringeren Komfort in Kauf nehmen.

Wie breit ein Sitzplatz bei einem Langstreckenflug sein sollte

Junge dunkelhaarige Frau mit Flugangst hält Modellflugzeug in Hand und schaut ängstlich
fly fear © Mitarart - www.fotolia.de

Die meisten Fluggesellschaften lassen in ihre Flugzeuge kleinere Sitzplätze einbauen, damit sie mehr Passagiere befördern können. Besonders problematisch ist dies aber, wenn der Fluggast dicker und größer ist und die Flugzeit mehrere Stunden dauert, wie beispielsweise bei den Langstreckenflügen.

Eine Studie hat sich nun einmal mit den Sitzplatzbreiten näher beschäftigt, wie sich diese beispielsweise auch auf den Schlaf auswirken. Als Ergebnis kam heraus, dass eine Sitzplatzbreite von mindestens 18 Inch, das sind 45,7 Zentimeter, bei Langstreckenflügen zum Schlafen erforderlich sind. Doch viele Flugzeuge liegen mit ihren Sitzbreiten meistens nur im Bereich um die 43 bis 44 Zentimetern.

Besonders eng sitzen die Fluggäste bei der irischen Fluggesellschaft Ryanair, wo die Sitzplätze nur 40,6 Zentimeter breit sind. Bei der Deutschen Lufthansa liegen die Breiten bei 43,2 bis 49 und bei Air Berlin sind die Sitze zwischen 42,7 bis 45,7 breit, jeweils in der Economy-Klasse. Aufgrund der Studie will nun Airbus Sitze mit der optimalen Breite einbauen, doch ein Sprecher der Airlines erklärt, dass es jede Fluggesellschaft selbst entscheiden soll, was für ihre Fluggäste am besten sei.

Lufthansa bietet künftig weniger Plätze in der Business Class an

Rückansicht Gang im Innenraum eines Flugzeuges, mehrere Menschen in Sitzreihen
interior of a plane © Ivan Hafizov - www.fotolia.de

Die Lufthansa will auf einigen Langstreckenflügen künftig weniger Sitze in der Business Class anbieten. Dafür sollen in der Economy Class mehr Plätze zur Verfügung stehen. Der Konzern bestätigte jetzt entsprechende Medienberichte.

Geplante Sitzänderungen

Je nach Flugzeuggröße bietet die Lufthansa in der Business Class 50 bis 100 Sitze an. Da diese sich jedoch immer schwieriger verkaufen lassen, will die Fluggesellschaft ihre Komfortklasse auf 20 Sitze reduzieren.

Gleichzeitig setzt die Airline auf eine neue vierte Sitzklasse: die Premium Economy Class. Mehr als 25 Fluggesellschaften bieten sie bereits an, darunter British Airways, Air China, Qantas und Turkish Airlines. So will die Lufthansa neue Märkte erschließen und Verbindungen gegen Wettbewerber verteidigen.

Geplante technsiche Veränderungen

Außerdem plant das Unternehmen, ab Sommer auf 20 der Airbus A321-Jets Filme und TV-Serien über das bordeigene WLAN-Netz anzubieten. Reisende haben dann die Möglichkeit, auf den kostenlosen Dienst über ihre mitgebrachten Mobilgeräte zuzugreifen. Die Nutzung des Internets ist bei der Boardconnect genannten Lösung jedoch ausgeschlossen.

Dadurch könnten die kleinen Monitore im Vordersitz verschwinden. Sie sind nicht nur teuer, sondern auch schwer, weil sich hinter den Bildschirmen viel an Elektronik, Kabel und Server befindet.

Die Jets würden ohne diese Technik bis zu 1,4 Tonnen Gewicht verlieren. Fluggesellschaften, die versuchen, jedes überflüssige Kilo an Bord zu vermeiden, könnten so Sprit und Geld sparen.

Fluggesellschaft Emirates fordert sparsameren Airbus A380

Fliegendes Flugzeug mit roter Turbine in der Nahaufnahme
boing © Mikael Damkier - www.fotolia.de

Der Airbus A380 soll sparsamer werden. Das fordert die staatliche Fluggesellschaft der Vereinigten Arabischen Emirate "Emirates".

Das größte zivile Verkehrsflugzeug der Welt verbrauche zu viel Treibstoff, erklärte Emirates-Präsident Tim Clark in einem Interview. Gespräche zwischen Airbus, Emirates und dem Triebwerkehersteller Rolls-Royce haben bereits begonnen.

Alleine durch die Verwendung neuer Turbinen ließe sich der Treibstoffverbrauch um bis zu neun Prozent senken, erklärte Clark. Insgesamt seien Einsparungen im zweistelligen Prozentbereich möglich. Die verbesserte Version soll als A380neo auf den Markt kommen.

Emirates plant Käufe, andere ziehen Aufträge zurück

Die Fluggesellschaft mit Sitz in Dubai betreibt weltweit die größte A380-Flotte. Im April 2014 hat Emirates ihren 46. und 47. Airbus A380 in Empfang genommen. 140 weitere Maschinen des Typs sind bestellt. Die Emirates-A380-Flugzeuge fliegen derzeit zu 27 Destinationen weltweit. Sollte der A380neo Wirklichkeit werden, plant die Airline zudem den Kauf von wenigstens 65 weiteren Maschinen für etwa 27 Milliarden Dollar.

Andere Fluggesellschaften sind weniger begeistert von dem vierstrahligen Großraumflieger. So stornierte die Lufthansa bereits einige Bestellungen. Air France-KLM und Virgin haben die Rücknahme von bereits erteilten Aufträgen in Erwägung gezogen.

Der beliebteste Sitzplatz im Flieger: Jeder will weit vorne sitzen

Nachdem die meisten Deutschen schon sehnsüchtig den Urlaub erwarten, hat die Airline Easyjet eine Analyse unter 10.000 Fluggästen auswerten lassen, um festzustellen, wo denn die Urlauber am liebsten im Flugzeug sitzen. Die britische Fluggesellschaft bezog sich dabei auf die Reservierungsdaten ihrer Fluggäste. Dabei stellte die Airline fest, dass die Vorlieben je nach Alter und Nationalität sehr unterschiedlich sein können.

Doch manche Plätze will jeder, und andere will niemand. Der Platz 7F, der ziemlich weit vorne liegt und sich auf der rechten Seite am Fenster befindet, rangiert bei den Fluggästen ganz oben in der Beliebtheitsskala.

Ganz unten befindet sich der Platz 19C, der in den normalen Kurz- bis Mittelstreckenmaschinen meist in der Mitte bis hinten zu finden ist und am Gang auf der linken Seite liegt. Die Passagiere von Easyjet buchen diesen Platz nur selten.

Schädliche Kabinenluft in Flugzeugen – Condor veröffentlicht Studie

Junger Mann auf Fenstersitz in Flugzeug, schaut aus dem Fenster in den Himmel, junge lächelnde Frau unscharf daneben
Leaving on a jet plane © Yuri Arcurs - www.fotolia.de

Zwar war das Thema schon öfter auf dem Tisch, doch bisher wurde über die Luft in Flugzeugen nicht weiter diskutiert. Jetzt hat die Fluglinie Condor eine Studie des Fresenius-Instituts veröffentlicht, die belegt, dass die Kabinenluft schädlicher ist als vermutet. Condor hatte die Messergebnisse bislang unter Verschluss gehalten.

Kontamination mit Nervengift

Die Messungen ergaben, dass die Kabinenluft mit gesundheitsschädlichen Dämpfen belastet ist. Der "Welt am Sonntag" liegen die Testergebnisse der bislang unveröffentlichten Studie vor.

Bei der Messung wurden Wischproben aus verschiedenen Flugzeugen entnommem, die auf Trikresylphosphat (TCP) untersucht wurden, ein Nervengift, das auch im Triebwerksöl vorkommt. Da die Triebwerke ungefiltert Luft in die Kabine leiten, besteht die Gefahr, dass sich durch Erhitzung des Öls giftige Dämpfe entwickeln. Beauftragte des Fresenius-Instituts fanden eine Kontamination mit Nervengift in elf Flugzeugen der Airbus 320 Flotte, in fünf Boing 757 Modellen und in neun des Typs Boing 767.

Die Studienautoren wiesen darauf hin, dass eine Gesundheitsgefährdung für Piloten, Boden- und Kabinenpersonal sowie für die Passagiere besteht. Die Emissionen in den Triebwerksölen können schon beim Einatmen geringer Mengen ihre toxische Wirkung entfalten.

Schwerwiegender Vorfall 2013

Schon im März 2013 kam es zu einem schwerwiegenden Vorfall, dessen dramatische Folgen bisher nicht bekannt waren. Passagiere und Kabinenpersonal hatten auf einem Flug von Hamburg nach Gran Canaria einen stechenden Geruch wahrgenommen. Als die Passagiere von Bord gingen, wurden die Triebwerke einem Test unterzogen. Erneut entstand der beißende Geruch. Daraufhin erlitt eine Flugbegleiterin einen Zusammenbruch. Die Frau und eine weitere Kollegin gelten seitdem als fluguntauglich.

Bereits 2002 hat Condor eine Unfallversicherung für seine Crew-Mitglieder abgeschlossen, um sie auch im Falle eines Kabinenluft-Unfalls abzusichern. Allerdings besteht für Passagiere kein Versicherungsschutz.

Die Economy Class

Niedrigste Beförderungsklasse bei Flugreisen ist die Economy Class. So steht der englische Begriff "Economy" für Wirtschaftlichkeit. Im Volksmund bezeichnet man diese Serviceklasse auch als Touristenklasse oder Holzklasse.

Merkmale

Die Economy Class bietet den Fluggästen den niedrigsten Buchungspreis. Dafür fallen jedoch die Service- und Komfortleistungen geringer aus als in den kostspieligeren Klassen. Oftmals reservieren die Fluggesellschaften mehr als 71 Prozent aller Sitzplätze für Economy-Class-Buchungen. Billig-Airlines bieten mitunter sogar nur die Economy Class an.

Nicht wenige Fluggesellschaften staffeln die Plätze der Economy Class in ihren Preisen. Das heißt, dass frühere Buchungen preislich günstiger ausfallen als spätere Buchungen.

Ein Nachteil der Economy Class ist die Beschränktheit der Sitzplätze. So sind die seitlichen Plätze sowie die Beinfreiheit begrenzt. Vor allem für große oder schwergewichtige Menschen kann eine lange Flugreise in der Economy Class wegen des mangelnden Platzes sehr strapaziös sein.

Der Service dieser Beförderungsklasse fällt eher massenkonform aus. Es werden jedoch auch individuelle Wünsche berücksichtigt, wenn der Gast sie den Flugbegleitern vorträgt.

Angebote

Das Unterhaltungsprogramm in der Economy Class hängt von der jeweiligen Fluglinie ab. Auf Langstreckenflügen können die Gäste über einen persönlichen Bildschirm verfügen und Filme und Musikstücke individuell auswählen.

Kostenlose Pflegeprodukte erhalten Passagiere der Economy Class nur selten. In den meisten Fällen stellt man ihnen jedoch ein Kissen, eine Decke sowie Kopfhörer für das Unterhaltungsangebot zur Verfügung.

Darüber hinaus bekommen die Passagiere auch in der Economy Class auf Langstreckenflügen mehrere kostenfreie Getränke und Mahlzeiten.

Airlines

Zu den Gesellschaften, die diesen Service anbieten, zählen unter anderem

  • Air France
  • Qatar Airways
  • Emirates
  • Qantas
  • Singapore Airlines und
  • JAL.
Die Economy Class mit den meisten Sitzplätzen
Die Economy Class mit den meisten Sitzplätzen

Die Premium Economy Class

Eine zusätzliche Beförderungsklasse wurde in den 90er Jahren von der taiwanesischen Fluggesellschaft EVA Air angeboten und Elite Class genannt. Später schlossen sich andere Airlines dieser Idee an und entwickelten die Premium Economy Class für bestimmte Flugzeugtypen.

In der heutigen Zeit gibt es diese spezielle Serviceklasse bei rund 20 Fluggesellschaften wie zum Beispiel British Airways und Air France auf zahlreichen Mittel- und Langstreckenflügen. Wie die Angebote der Premium Economy Class ausfallen, ist von Airline zu Airline unterschiedlich.

Merkmale

Durch die Premium Economy Class erhält der Passagier für einen Aufpreis mehr Beinfreiheit sowie bequemere Sitze. Darüber hinaus werden noch weitere unterschiedliche Leistungen angeboten. Dazu gehören unter anderem

  • Bevorzugung beim Einchecken
  • Kopf- oder Beinstützen, die sich individuell verstellen lassen
  • Satellitentelefon am Sitz
  • E-Mail- oder SMS-Empfangsmöglichkeiten
  • Video-/Audio-on-Demand
  • ergonomisch geformte Sitzschalen oder
  • mehr Freigepäck.

Beim Umfang der Beinfreiheit gibt es zwischen den einzelnen Fluglinien beträchtliche Unterschiede. So beträgt sie bei United Airlines lediglich zwischen 79 und 81 Zentimeter, während Air Canada zwischen 96,5 und 109,2 Zentimeter anbietet. In der normalen Economy Class liegt die durchschnittliche Beinfreiheit bei 78,7 – 86,3 Zentimetern.

Die Economy Class als niedrigste, die First Class als höchste Beförderungsklasse
Beförderungsklassen bei Flugreisen

Die Business Class

Als mittlere Beförderungsklasse gilt die Business Class, die eigens für Geschäftsleute eingerichtet wurde. So bietet sie Geschäftsreisenden nicht nur Möglichkeiten zum Ausruhen, sondern auch zum Arbeiten während des Fluges.

Merkmale

Typisch für die Business Class ist, dass sie dem Fluggast mehr Service anbietet als in der Economy Class. So steht ihm zum Beispiel eine größere Auswahl an Getränken und Mahlzeiten zur Verfügung. Darüber hinaus haben Reisende der Business Class die Möglichkeit, an speziellen Flugschaltern einzuchecken oder sich in Lounges aufzuhalten.

Als besonders komfortabel gelten die Sitze der Business Class, die sehr breit sind und über eine Massagefunktion verfügen. Außerdem lässt sich aus ihnen eine flache Liege machen. Sogar ein Notebook-Anschluss ist vorhanden, um mit einem Laptop arbeiten zu können. Manche Fluglinien bieten auch die Möglichkeit, das Internet zu nutzen.

Des Weiteren hat der Gast eine größere Auswahl an Unterhaltungsprogrammen und erhält eine höhere Freigepäckmenge. Möchte man gerne lesen, stehen einem zahlreiche internationale Zeitschriften und Zeitungen zur Verfügung.

Allerdings fallen diese Angebote je nach Fluggesellschaft und Flugzeugtypen sehr unterschiedlich aus. Darüber hinaus liegt der Preis für die Business Class deutlich über der Economy Class.

Viel Platz und Beinfreiheit in der First Class
Viel Platz und Beinfreiheit in der First Class

Die First Class

Die First Class stellt die höchste Klasse unter den Beförderungsklassen dar. Sie soll die Unannehmlichkeiten, die auf langen Flugreisen entstehen, so weit wie es geht verringern und die Reise zu einem positiven Erlebnis werden lassen.

Allerdings muss der Fluggast dafür tief in die Tasche greifen. So ist ein Platz in der First Class normalerweise

  • doppelt so teuer wie in der Business Class und
  • teilweise zehnmal so kostspielig wie ein Platz in der Economy Class.

In der Regel bieten die Fluggesellschaften die First Class nur auf Langstreckenflügen und in bestimmten Großflugzeugen an. Dazu gehören vor allem

  • der Airbus A340
  • der Airbus A380
  • die Boeing 747 und
  • die Boeing 777.

Merkmale

Ein typisches Merkmal der First Class sind ihre luxuriös ausgestatteten Sitze, die dem Passagier erstklassigen Komfort bieten. So lassen sie sich zum Teil um 180 Grad kippen und verfügen über eine Massagefunktion. Weitere Ausstattungen sind

  • hochklappbare Armstützen
  • ausziehbare Nebensitze sowie
  • diverse Verstelloptionen.

Von einigen asiatischen Fluggesellschaften werden auch geschlossene Einzelkabinen oder Doppelkabinen angeboten, die man als Suites bezeichnet und die über vollwertige Betten verfügen. Um die Wünsche der Passagiere kümmern sich die Flugbegleiter, die individuellen Service gewährleisten.

Für das leibliche Wohl sorgen erlesene Menüs von preisgekrönten Köchen. Auch das Angebot an Getränken ist reichhaltig. Das Gleiche gilt für das Unterhaltungsangebot.

Maßgeschneiderte VIP-Flugzeuge – so heben Superreiche ab

Edle Loge mit weiß-roten Sitzen in einem Flugzeug
airplane exclusive interior © djordje zivaljevic - www.fotolia.de

Normale Fluggäste blicken von ihrer beengten Sitzreihe sehnsüchtig auf die komfortablen Plätze in der ersten Klasse. Wahrer Luxus beginnt aber erst jenseits der Linienflugzeuge. Eine Umfrage von Airbus zeigt, dass immer mehr Superreiche ihren eigenen VIP-Jet bestellen. Nach dem Kauf eines Blanko-Flugzeugs lässt sich jeder Designwunsch erfüllen.

Individuelle Flugzeugdesigns für Reiche

Als erstes entdeckten arabische Königsfamilien den Luxus von Privatsphäre im Luftraum. Um auf Reisen den ganzen Clan standesgemäß zu transportieren, ließen sie Flugzeuge nach eigenen Bedürfnissen ausstatten. In den letzten Jahren kamen reiche Russen und Asiaten hinzu, die ab 80 Millionen Dollar für einen eigenen Flieger ausgeben.

Modernste Technik und spezielle Luxusausstattung

Eine Boeing A380, die vom Platzangebot locker das Ferienhaus ersetzen kann, startet ab 300 Millionen Dollar - für den Rohbau wohlgemerkt. Bis daraus eine Luxuskabine entsteht, werden weitere Milliönchen fällig.

Um die fliegenden Träume zu verwirklichen, arbeiten allein bei Lufthansa Technik Hunderte Beschäftige an maßgeschneiderten Ausstattungen mit dem gewissen Blingbling-Faktor. Aber auch moderne Designs sind möglich - mit geräumigem Loungebereich, hochwertigsten Oberflächenmaterialien, Live-TV und Breitbandinternet.

Grundinformationen und Hinweise zu Flugzeugen

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: Enjoying the flight © Dragan Trifunovic - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Schiefertafel Anhänger © stockpics - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: flugangst © Udo Kroener - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: in a Airplain © Michael Schütze - www.fotolia.de

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Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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