18. Juli 2011
Wer einen Helikopter fliegen möchte, der muss erst einmal eine Flugschule besuchen und theoretische Kenntnisse in verschiedenen Fächern erwerben. Danach muss eine bestimmte Anzahl an Übungsstunden absolviert werden, bevor eine Fluglizenz erworben werden kann.
Mittlerweile werden verschiedene Ausbildungen zum Helikopterpilot angeboten, die je nach Flugschule geringwertig variieren. Die meisten modernen Flugschulen bieten Online-Trainings an. Der Flugschüler kann sich per Simulator mit den Instrumenten des Helikopters vertraut machen und sich daran gewöhnen. Einige Schulen bieten auch weitere Computerunterstützung an, beispielsweise Arbeits- und Textbücher sowie Fragenprogramme.
Wer Privathubschrauberpilot werden möchte, kann in einer Flugschule eine zwei- bis viermonatige Ausbildung machen, welche 45 Flugstunden umfasst. Außerdem gehört natürlich ein Theorieunterricht in den Fächern Flugleistung und Flugplanung, Luftrecht, flugbetriebliche Verfahren, Navigation, menschliches Leistungsvermögen, allgemeine Luftfahrzeugkenntnisse, Wetterkunde und Aerodynamik dazu. Für einen Helikopterpilot ist es sehr wichtig, über alle diese Dinge Bescheid zu wissen. Den Schülern werden die Kenntnisse in einem Kurs vermittelt, der insgesamt über 100 Stunden dauert. Ständiges Mitlernen ist die Voraussetzung für ein späteres Bestehen der Prüfung. Um eine Ausbildung überhaupt absolvieren zu dürfen muss man vorher ein polizeiliches Führungszeugnis, Geburtsurkunde, Meldezettel und den fliegerärztlichen Untersuchungsbefund mitbringen.
Wer lieber Berufspilot werden möchte, muss einen theoretischen Kurs von 200 Stunden machen. Sinnvoll ist es, wenn man seine Fähigkeiten und Kenntnisse über einen Flugsimulator online trainiert. Mit einem Flugsimulator kann man sich optimal auf Flüge vorbereiten und Genauigkeits- und Geschicklichkeitsflüge oder Platzrunden und Navigationsflüge absolvieren. Voraussetzungen für den Berufshelikopterpilotenschein ist ein gültiger Privathelikopterpilotenschein sowie eine gültige Nachtflugberechtigung. Außerdem muss der zukünftige Berufspilot 30 Praxisstunden mit einem Fluglehrer machen. Dabei hat der Lehrer die Gelegenheit, die Kenntnisse und Fähigkeiten des Schülers noch zu verbessern. Innerhalb der letzten fünf Jahre muss der Schüler außerdem 185 Flugstunden absolviert haben.
Eine Ausbildung zum Helikopterpilot ist meist relativ langwierig und vor allem auch kostspielig. Viele Flugschulen bieten aber schon günstigere Angebote oder Kombiangebote an, um Schüler anzulocken. Wer sich noch nicht ganz sicher ist, ob der Helikopterpilotenschein das Richtige für ihn ist, sollte am besten einmal eine Schnupperstunde buchen.
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