11. Januar 2011
Der Stabhochsprung zählt zu den anspruchsvollsten Disziplinen der Leichtathletik. Hier sind nicht nur Mut und Kraft, sondern auch ein hohes technisches Können und Verständnis gefragt. Deshalb umfasst das Training der Stabhochspringer sehr viele abwechslungsreiche Module. Welche Übungen Stabhochspringer praktizieren können und wofür sie gut sind, darüber informieren wir Sie hier.
Der Stabhochsprung ist ein kraftintensiver Sport, doch muss der Athlet auch über eine gute körperliche Kondition und Ausdauerbelastbarkeit verfügen, damit er das entsprechende Trainingspensum bewältigen kann. Auch im Wettkampf finden mehrere Durchgänge mit bis zu drei Sprüngen statt. Es reicht also nicht aus, Energien für einen einzelnen Sprung abrufen zu können. Vielmehr müssen Ressourcen vorhanden sein. Ein Bestandteil des Trainings muss also das Konditionstraining sein, das für die Grundlagen und die Ausdauer sorgt. Dazu bieten sich mehrere Möglichkeiten an: Beim Laufen und Langstreckenlauf werden die Beine trainiert, was für den Absprung und den Anlauf von Vorteil ist. Doch auch mit dem Schwimmen ist der Athlet gut beraten, denn es schult nicht nur die Koordinationsfähigkeit, sondern sorgt auch für einen starken Oberkörper.
Anlauf und Absprung beim Stabhochsprung bedeuten einen hohen Kraftaufwand. Auch in der Sprungphase selbst, in der der Athlet seinen Körper über den Stab und die Latte bringen muss, wird eine hohe Körperkraft benötigt. Ein Krafttraining im Fitnessstudio sollte also auf jeden Fall auf dem wöchentlichen Trainingsplan stehen. Ganz gezielt sollten hier die Muskelgruppen trainiert werden, die am meisten benötigt werden.
Eine gute Koordinationsfähigkeit und eine exzellente Körperbeherrschung sind die Grundvoraussetzungen für das Erlernen der beim Stabhochsprung sehr anspruchsvollen Technik. Ein großer Teil des Trainingsaufwand wird deshalb in die Technikschulung investiert. Doch der Körper ist schneller und besser aufnahmefähig, wenn er nicht allzu einseitig belastet wird. Abwechslung kann das Training effektiver machen. Deshalb halten sich viele Stabhochspringer durch Bodenturnen oder sogar durch Ballett fit. Auch die Übungen an der Reckstange sind für ein gutes Körpergefühl beim Stabhochsprung sehr förderlich.
Schnellkraft und Sprintkraft werden besonders in der Anlauf- und Absprungphase benötigt, darum sollten diese beiden Elemente besonders trainiert werden. Ein separates Sprinttraining bildet die ideale Ergänzung zum Schnellkrafttraining und zum Muskelaufbau, der an Geräten und Maschinen stattfindet. Viele gute Stabhochspringer sind auch exzellente Kurzstreckenläufer.
Nicht zuletzt sollte das aktive Dehnen, Entspannen und Regenerieren auf den Trainingsplan mit aufgenommen werden. Beim Stabhochsprung wirken starke Impulse auf den Körper, die vergleichsweise schnell zu Verletzungen führen können. Diesen Verletzungen kann durch konsequentes Dehnen vorgebeugt werden.
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28.07.11 | |
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