15. Juli 2010
Viele Wissenschaftler sind sich darüber einig, warum dunkelhäutige Sprinter schneller als weiße sind. So haben diese weniger Fett, dichtere Knochen, längere Beine und mehr Muskulatur im Oberschenkel. Doch jetzt will ein rumänischer Wissenschaftler, Professor Andre Bejan, der an der berühmten Duke Universität in Durham/US-Bundesstaat North Carolina lehrt, noch ein Indiz dafür gefunden haben.
Die Lage des Bauchnabels macht es, denn bei den Dunkelhäutigen sitzt der Bauchnabel etwa drei Zentimeter höher als bei den Weißen. Somit liegt der Schwerpunkt des Körpers anders und die nach unten ziehende Masse bewegt sich dadurch schneller. Anders sieht es dagegen beim Schwimmen aus, wie das Beispiel des Ausnahmeschwimmers und 14-maligen Olympiasiegers Michael Phelps zeigt. Beim Schwimmen sind so nicht die längeren Beine, sondern mehr der größere Oberkörper von Vorteil.
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