Der Siebenkampf ist eine Sportart, die ausschließlich von Frauen betrieben wird. Er steht damit stellvertretend für den Zehnkampf der Männer, lässt aber einige Übungen aus. Mehr über die interessante Sportart, und wie sich die Sportlerin optimal darauf vorbereiten kann, erfahren Sie hier.
Die olympische Disziplin der Leichtathletik wird an zwei aufeinander folgenden Tagen ausgetragen: Am ersten Tag erfolgen die 100 m Hürden, der Hochsprung, das Kugelstoßen und der 200 m Sprint. Am zweiten Tag stehen der Weitsprung, das Speerwerfen und der 800 m Lauf auf dem Programm. Die Ergebnisse werden mittels einer Punktetabelle umgerechnet und die Siegerin ermittelt.
Dieses anspruchsvolle und eng gepackte Programm zeigt bereits, dass die Siebenkämpferin ein echtes Allround Talent sein muss. Hier genügt es nicht, nur eine oder zwei Disziplinen möglichst sicher zu beherrschen. Wer im Siebenkampf erfolgreich sein will, der muss hart an sich arbeiten und auch diejenigen Disziplinen konsequent trainieren, die ihm nicht so liegen. In den meisten Fällen kann eine Verbesserung tatsächlich einfacher über die Optimierung der ungeliebten Disziplinen erfolgen als über das Training der ohnehin schon favorisierten Übungsblöcke.
Der Siebenkampf setzt eine extrem gute Kondition und ein sehr stabiles Nervenkostüm voraus. Neben dem täglichen Training sollte also auch die Psyche gestärkt werden. Gerade im Wettkampf herrschen oft Druck und Extremsituationen. Läuft eine Disziplin nicht wie erhofft, so muss sich die Sportlerin schon kurz darauf für ihren nächsten Einsatz motivieren und vorherige Fehlschläge möglichst ausblenden können. Diese Fähigkeit und mentale Stärke lässt sich sehr gut direkt im Wettkampf trainieren. Wer auf einen Siebenkampf trainiert, der tut also sehr gut daran, in der Vorbereitungsphase bereits möglichst viele Wettkämpfe zu bestreiten.
Damit das hohe Trainingspensum und die anspruchsvollen Trainingseinheiten körperlich bewältigt werden können, muss auch hart an einer ausgezeichneten Grundkondition gearbeitet werden. Da jedoch insgesamt nur eine begrenzte Trainingszeit pro Einheit zur Verfügung steht, muss das Training gut geplant werden. Idealerweise werden Trainingsblöcke so miteinander kombiniert, dass möglichst wenig Zeit verloren geht, dafür aber effektiv trainiert werden kann. Das Konditionstraining kann zum Beispiel mit dem Schnellkraft- oder dem Sprungkrafttraining gekoppelt werden. Die langsameren Ausdauereinheiten können für das Aufwärmen genutzt werden. In einem anderen Trainingsblock kann zum Beispiel das Techniktraining mit dem Wurftraining kombiniert werden. Eine Analyse der einzelnen Bewegunsabläufe hilft dabei, die Disziplinen einzuteilen und das Training sinnvoll abzustimmen. Auch der Trainingsplan sollte so erstellt werden, dass alternierend trainiert wird und Zeit zur Regeneration bleibt.
Ihre Meinung bezüglich dem Siebenkampf kann ich nicht ganz teilen.
Für mich sind die Siebenkämpferinnen und die Zehnkämpfer bei den Mä...
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23.06.11 | |
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11.01.11 | |
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10.01.11 | |
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03.11.10 | |
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26.02.10 | |
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