
von Gretel Bergmann
Gretel-Bergmann - Erinnerungen einer außergewöhnlichen Sportlerin. In der Reihe „Südwestdeutsche Persönlichkeiten“ werden Menschen, deren Lebensgeschichte von großem landeshistorischen Interesse ist und die in der modernen Geschichtsschreibung bisher wenig berücksichtigt wurden, vorgestellt. Nun liegt der zweite Band dieser Reihe vor. Er widmet sich einem dunklen Kapitel der deutschen Geschichte – der Zeit des Nationalsozialismus. Gretel Bergmann war die große Hoffnung unter den deutschen Sportlerinnen der 30er Jahre. Selbst die Nationalsozialisten waren beeindruckt von ihrem Talent und holten sie zunächst als „Alibi-Jüdin“ in das deutsche Olympiateam. Kurz vor den Olympischen Spielen 1936 verweigerten sie ihr dann jedoch die Teilnahme an diesem großen sportlichen Ereignis... Lebhaft, humorvoll und direkt erzählt im vorliegenden Band Gretel Bergmann ihre Geschichte. Sie berichtet von der Jugend in Laupheim, den Schikanen der Naziherrschaft, ihren Hoffnungen und Ängsten als jugendliche Sportlerin bis hin zu ihrer Emigration nach Amerika und dem ersten Besuch in ihrer ehemaligen Heimatstadt nach 60 Jahren. Ihre Geschichte ist ein lebendiges Zeugnis eines durch die politischen Wirren gebeutelten Schicksals.
05.05.12 | |
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